SPÖ Tirol: LH-Stv. Philip Wohlgemuth und Team machten auf Tirol Tour Station in Lienz
Soziale Gerechtigkeit und leistbares Wohnen sieht LH-Stv. Philip Wohlgemuth unter anderem als zentrale Punkte seiner Vision für ein zukunftsfähiges Tirol. Beim Landesparteitag am 28. Juni soll er zum neuen Vorsitzenden der SPÖ Tirol gewählt werden.
Gemeinsam mit der Lienzer Bgm. LA Elisabeth Blanik und SPÖ-Landesgeschäftsführerin Eva Steibl-Eigenbauer lud LH-Stv. Philip Wohlgemuth am Freitag, 16. Mai, zum Medientermin in Lienz. „Im Rahmen der Tirol Tour haben wir die Pensionistenstube in Lienz und den Ederhof besucht, wir haben in Virgen und in Huben Gespräche geführt, und wir laden zu einer öffentlichen Veranstaltung in ein Lienzer Hotel ein. Wir wollen dabei mit den Funktionärinnen und Funktionären sowie mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen“, so Elisabeth Blanik einleitend.
Ein sozial gerechtes, vielfältiges Tirol nannte Philip Wohlgemuth als Schwerpunkt seiner Vision. „Die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Landesregierung funktioniert sehr gut. Unser Ziel ist eine stabile, verlässliche Politik – mit klarer sozialdemokratischer Handschrift und dem Fokus auf die Schwächeren in der Gesellschaft“, so Wohlgemuth, der beim Landesparteitag am 28. Juni zum neuen Parteivorsitzenden gewählt werden soll.
Leistbares Wohnen sei die Basis für ein gutes Leben für alle. „Die Preise fürs Wohnen sind deutlich gestiegen. Das macht beim nach wie vor zu geringem Lohnniveau die eigenen vier Wände für viele Menschen nicht mehr leistbar. Mit dem Wohnpaket wollen wir Wohnraum und Bauland mobilisieren und Spekulationen einen Riegel vorschieben. Mit der Verschärfung der Leerstandsabgabe soll Leerstand aktiviert werden. Mit der Initiative ,Sicheres Vermieten‘ unterstützt das Land Tirol Eigentümer:innen in Zusammenarbeit mit der TIGEWOSI. Auch mit dieser Maßnahme soll Wohnraum aktiviert werden. Wir haben bereits 135 konkrete Anfragen“, erklärte Wohlgemuth.
Als Landesrat ist Philip Wohlgemuth auch für den Bereich Sport verantwortlich. „Das Sportbudget konnte um 2 Mio. Euro auf 16 Mio. Euro erhöht werden. Viele Sportstätten, die in den 70er- und 80-er-Jahren gebaut wurden, sind zu erneuern. Im Bädertopf stehen 75 Mio. Euro zur Verfügung. Gut ausgestattete Sportstätten sind von zentraler Bedeutung – einerseits, um die sportbegeisterte Jugend zu fördern, und andererseits für die Gesundheitsvorsorge der gesamten Bevölkerung“, betonte er.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Mühlburger
