SPÖ für bessere Ausbildung und Jobs
Die Tiroler Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus: Am 5.4. stellten LH-Stv. Reheis und LA Bgm. Blanik ihre Zielsetzungen für den Urnengang am 28.4. vor.
Dass die Bildung ein besonderes Anliegen der SPÖ ist, dies bekräftigten Elisabeth Blanik und Gerhard Reheis im Pressegespräch am Freitag in Lienz. „Bildung ist eine Ressource der Zukunft“, so SP-Spitzenkandidat Reheis, der sich davon überzeugt zeigte, dass man nur mit den richtigen Maßnahmen – wie etwa der Installierung von dezentralen Bildungseinrichtungen – der Landflucht effektiv entgegenwirken könne. Die Lienzer Bürgermeisterin und SP-Listenzweite in Tirol, Elisabeth Blanik, sprach davon, dass etwa die Fachberufsschule Lienz zu einem Bildungszentrum ausgebaut werden solle. Sie kritisierte die politische Entscheidung, dass Kufstein und nicht Lienz, trotz bester Vorarbeit in Osttirol, als Standort der Fachhochschule für Mechatronik gewählt worden sei und betonte die Bedeutung von Bildung als Basis für die Gründung von weiteren Betrieben und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ein weiteres Mittel der Wahl gegen die Ausdünnung ländlicher Regionen soll nach SPÖ-Vorstellung auch die Forcierung des gemeinnützigen Wohnbaues in kleineren Landgemeinden sein. Ebenso könnten eine verbesserte Kinderbetreuung und eine gute medizinische Versorgung Argumente sein, die junge Menschen zum Verbleib in peripheren Regionen bewegen könnten.
Bei den Landtagswahlen am 28. April will man, so die beiden SP-Listenführer, zweitstärkste Partei werden und im Bezirk Lienz ein deutliches Plus gegenüber dem schwachen Ergebnis von 2008 erzielen.
Text: J. Hilgartner, Foto: Brunner Images