Sanierungsoffensive des Landes geht in Verlängerung
Von 2013 bis 2015 wurden 92 Mio. Euro an Fördermitteln ausgeschüttet. Im Rahmen des Impulspaketes wird die Sanierungsoffensive bis Ende 2016 verlängert.
Eine aktuelle Analyse der seit 2013 laufenden und im Rahmen des Impulspaketes der Landesregierung bis Ende 2016 verlängerten Sanierungsoffensive zeigt, dass seit dem Start mehr als 44.000 Wohnungen saniert wurden. „Das ist ein klarer Gewinn für die Umwelt, den persönlichen Wohnkomfort und – auf längere Sicht durch sinkende Heizkosten – für die Haushaltskassen“, so Wohnbaureferent LR Mag. Johannes Tratter. Auch im Hinblick auf die regionale Beschäftigung im Bau- und Baunebengewerbe würde die Sanierungsoffensive positive Effekte hervorrufen. „Die Aktion leistet gerade in der nach wie vor angespannten Situation am Arbeitsmarkt einen wertvollen Beitrag für mehr Beschäftigung“, betont Tratter.
Die von 2013 bis jetzt ausgeschütteten etwa 92 Mio. Euro an Fördermitteln hätten ein Bauvolumen von mehr als 465 Mio. Euro bewegt. Auf diese Weise hätten in jedem einzelnen Aktionsjahr der Sanierungsoffensive rund 2.300 bis 2.950 Arbeitsplätze gesichert werden können. Beim Ziel des Landes, möglichst Energieautonomie zu erreichen, bringe die Sanierungsoffensive ebenfalls sichtbare Ergebnisse. „Gerade unsanierte Bestandsbauten mit einem Baualter von über 25 Jahren fallen beim Energieverbrauch besonders ins Gewicht. Bei diesen Objekten liegt der Energieverbrauch teilweise um das Zehnfache über jenem eines Neubaus“, informiert Tratter.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute /Hotzler


