Pargger: „Prall gefüllte Töpfe sind Wunschdenken“
Der Lienzer Vize-Bgm. zeigt Verständnis, dass die Bürgermeister in den Regionen und Tälern auch in ihrem Umfeld Zukunftsprojekte verwirklichen wollen.
Verwundert zeigt sich der Lienzer Vize-Bgm. Meinhard Pargger (ÖVP) nach einem gemeinsamen Gespräch mit LR Mag. Johannes Tratter (ÖVP) über die Aussagen der Lienzer Bürgermeisterin und Landtagsabgeordneten DI Elisabeth Blanik (SPÖ).
„LR Tratter hat nie gesagt, dass die Töpfe prall gefüllt seien“, meint Pargger. Konkret habe LR Tratter empfohlen, mit Landeshauptmann Günther Platter über die Unterstützung der Lienzer Schwimmbadpläne zu sprechen. So gäbe es beispielsweise Fördermöglichkeiten aus Raumordnungs- oder auch Tourismusmitteln für das Lienzer Bad. Tratter selbst habe auch Unterstützung aus dem Gemeindeausgleichsfonds in Aussicht gestellt.
„Für die Finanzierung nehme ich jede Unterstützung aus dem Bezirk an“, stellt Pargger fest und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich bereits im Jänner des heurigen Jahres die Obmänner der Planungsverbände auf Ersuchen der Stadt für den Neubau des Hallenbades in Lienz als einziges kommunales Bad in Osttirol ausgesprochen hätten. „Wir werden diese Unterstützung der Obmänner der Planungsverbände und der Abgeordneten noch brauchen“, so Pargger.
Er stehe voll hinter der Politik der Tiroler Volkspartei, welche seit jeher schwächere bzw. ländliche Regionen besonders fördert, um Abwanderung zu vermeiden. „Ich habe daher Verständnis, dass die Bürgermeister in den Regionen und Tälern des Bezirkes auch in ihrem Umfeld Zukunftsprojekte verwirklicht haben wollen“, sagt Pargger. Beim Schwimmbadprojekt sei jedenfalls Eile geboten. „Jedes Jahr Verzögerung verursacht eine halbe Million Euro an Mehrkosten. Jetzt muss man endlich Gas geben und auch beim Bund um Förderungen ansuchen“, so der Lienzer Vizebürgermeister abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Tiroler Volkspartei