NR Hauser beschäftigt weiterhin Land Tirol

Mit einem Antrag sowie zwei Anfragen an das Land will der seit Oktober 2013 als Nationalrat tätige FP-Politiker Gerald Hauser weiterhin auf Probleme in Osttirol aufmerksam machen.

Zwar nicht mehr im Tiroler Landtag vertreten, sendet der nunmehrige Nationalrat und Bürgermeister von St. Jakob i.D., Gerald Hauser, weiterhin kräftige Signale an die Tiroler Landesregierung. Der heimischen Presse präsentierte der Bundespolitiker am 10.2. einen Antrag sowie zwei Anfragen, die zum einen die Stromverkabelung in Teilen Osttirols und zum anderen die Vermarktung des Schneereichtums in unserem Bezirk zum Inhalt haben.

Für den FPÖ-Landtagsklub formulierte Hauser den Antrag „Stromausfälle verhindern – Kabel unter die Erde“. Darin werden die Erhöhung der Versorgungssicherheit und notwendige Verkabelungen bis zum Beginn des nächsten Winters gefordert, um insbesondere wirtschaftliche Schäden zu vermeiden. „So massiv waren die Störungen in Osttirol noch nie“, zitiert Hauser im Antrag Tinetz-Vorstand DI Franz Hairer. Neben dem Lesach- und Villgratental seien auch Teile des Defereggen- und Iseltales und der Bereich Strassen-Abfaltersbach-Anras ohne Stromversorgung gewesen ebenso wie Kals, Prägraten und Debant. Die Landesregierung solle Verbindung mit Tiwag und Tinetz-Stromnetz AG aufnehmen, um Verkabelungen von Stromleitungen dort durchzuführen, wo es möglich und sinnvoll sei. Einen dazu passenden Fragenkatalog in Form einer Anfrage stellt der FPÖ-Landtagsklub an Landeshauptmann Günther Platter. Insbesondere wies Hauser auf die zentrale Frage hin, wo bei neuralgischen Gefahrenstellen in einem ersten Schritt Verkabelungen durchgeführt werden könnten.

Zuletzt sorgte sich Nationalrat Gerald Hauser auch um die touristische Vermarktung des Schneereichtums im Bezirk: „Dies ist auch im Interesse Gesamttirols!“ Er forderte weiterhin ein Sonderbudget der Tirol Werbung, sodass die Osttirol Werbung die Schneebotschaft nach außen tragen könne. Eine detaillierte Liste an Fragen beschäftigt sich insbesondere mit der Aufteilung des Marketingbudgets, auch in den vergangenen drei Jahren, sowie mit der konkreten Frage nach der vom Tiroler Landtag zugesagten Marketingunterstützung in Höhe von 300.000 Euro für die Osttirol Werbung. „Ich werde den Landtag auch als Bühne für Osttiroler Anliegen nützen“, erklärte NR Gerald Hauser seine Arbeit für den Landtagsklub der FPÖ. „Ich finde auch noch den Weg ins Europaparlament“, zeigte sich der Politiker sicher.

Text: Judith Goritschnig, Foto: Journal/Goritschnig

11. Februar 2014 um