Neuigkeiten vom Lienzer Stadtrat

Das St. Antonius-Kirchlein, das Schulzentrum Lienz-Nord, das Museum Schloss Bruck und das Jugendzentrum waren Themen bei der Sitzung des Lienzer Stadtrates am 14. Oktober 2014.

Am Mittwochvormittag berichtete die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik Medienvertretern von den wichtigsten Beschlüssen der Stadtrat-Sitzung vom Dienstag, 14. Oktober.

St. Antonius-Kirchlein

Das Komitee zur Erhaltung des St. Antonius-Kirchleins wurde aufgelöst und das Guthaben aus Spendengeldern in eine Rücklage der Stadt übertragen. In Zukunft wird sich der Stadtrat mit den Angelegenheiten des im Eigentum der Stadt stehenden Kirchleins auf der Ostseite des Hauptplatzes beschäftigen. Im 17. Jahrhundert erfolgte der Umbau des bis dahin als Bergbau-Lager genutzten Gebäudes in einen Sakralbau. 1946 wurde das Kirchlein der griechisch-orthodoxen Gemeinde der Stadt Lienz zur Verfügung gestellt. Das Komitee zur Erhaltung des St. Antonius-Kirchleins hat sich bisher um den Erhalt, notwendige Sanierungen und die Beschaffung von Spendengeldern gekümmert. Zuletzt wurde das Kirchlein im Jahre 2012 saniert. „Es hat sich ein Guthabenstand von 76.160 Euro angesammelt, die Kosten für die Restaurierung in Höhe von 13.494 Euro sind davon noch abzuziehen, sodass 62.666 Euro verbleiben. Dieser Betrag und die Spenden, die in Zukunft anfallen, werden nun im Haushalt der Stadt als Rücklage für das St. Antonius-Kirchlein geführt“, berichtete Blanik vom Beschluss des Stadtrates, der sich in Hinkunft um alle Belange dieses Kirchleins kümmern wird.

Schulzentrum Lienz-Nord

„Der Zustand des Schulzentrums Lienz-Nord sorgt immer wieder für Probleme. Seit dem Jahr 2010 sind keine größeren Sanierungsarbeiten am Gebäude mehr gemacht worden. Ich habe eine Mängelliste bei den Direktoren angefordert“, so die Bürgermeisterin. Als am dringendst notwendig hätte sich die Sanierung der Elektrik herausgestellt. Die Arbeiten wurden ausgeschrieben. Billigstbieter war die Firma AGEtech mit 12.572 Euro. Außerdem müsse das nordseitige Dach der Volksschule saniert werden (Firma DIG 5.213 Euro).

Dauerausstellung Albin Egger-Lienz im Museum Schloss Bruck

Das Bild Totentanz 3. Fassung aus dem Jahre 1914 war in diesem Sommer im Rittersaal von Schloss Bruck ausgestellt. „Es handelt sich um eine Leihgabe des Kärntner Landesmuseums. Dieses bleibt aufgrund der bekannten Probleme – ein Wassereinbruch hat viele Bilder beschädigt – bis auf weiteres geschlossen. Die Gemälde werden im Depot gelagert. So ergab sich die Chance, dass die 3. Fassung des Totentanzes länger in Lienz verbleiben kann“, so Elisabeth Blanik. Das Werk wurde der Stadt Lienz für ein weiteres Jahr leihweise zur Verfügung gestellt mit Verlängerungsoption auf weitere drei Jahre. Die Dauerausstellung Egger-Lienz wird für die nächste Ausstellungssaison von Dr. Carl Kraus als Ausstellungskurator neu konzipiert.

Jugendzentrum – Zugangsweg

Der Weg zum neuen Lienzer Jugendzentrum beim Dolomitenbad war bisher nur gekiest. Die Verantwortlichen für das Jugendzentrum äußerten den Wunsch, dass der Weg asphaltiert wird. Der Stadtrat beschloss, eine Asphaltdecke aufzubringen. Durchführen wird die Arbeiten die Firma Osttirol Asphalt, die Kosten belaufen sich auf 3.424 Euro.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal

15. Oktober 2014 um