Neuigkeiten vom Lienzer Stadtrat

Die Verpachtung des Gastronomiebereiches im neuen Dolomitenbad, die Bebauung des Minekugel-Areals und das Kletterhallen Projekt waren die wichtigsten Themen.

Bei einem Pressetermin in der Liebburg berichtete die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik Freitagvormittag über die wichtigsten Themen der Stadtratsitzung vom Donnerstag, 23. Juli 2015.

Umbau Dolomitenbad

Die grundsätzlichen Rahmenbedingungen für die Verpachtung des Gastronomiebereiches im neuen Dolomitenbad wurden diskutiert. Die Räumlichkeiten des Gastro-Bereiches haben ein Ausmaß von 889 Quadratmetern. 537 m² werden ganzjährig genutzt, der gesamte Bereich nur im Sommer. Für die Berechnung eines möglichen Pachtbetrages wurden 1,067 Mio. Euro Baukostenanteil auf 30 Jahre umgelegt. Die Einrichtungskosten von 384.000 Euro wurden auf zehn Jahre umgelegt, weil die Einrichtung nach dieser Zeit wieder zu erneuern sein wird. Der Stadtrat legte einen monatlichen Pachtbetrag von 6.500 Euro netto als Verhandlungsbasis für mögliche Pächter fest. Anfragen gibt es laut Bürgermeisterin schon einige. Die Ausschreibung ist im Gange. Über die Vergabe beraten die Steuerungsgruppe, die Fraktionsführer und der Stadtrat, entscheiden wird in letzter Konsequenz der Gemeinderat.

Bebauung Minekugel-Areal

Nachdem Markus Zanier sein Vorhaben für die Errichtung eines Logistikzentrums in diesem Bereich zurückgezogen hat, wurde eine Bebauungsstudie für diesen Teil des Grundstückes in Auftrag gegeben. Für den anderen Teil steht die Bebauung bereits fest. Die Grundidee der Einfamilienhaus-Bebauung soll laut Bürgermeisterin für das gesamte Areal beibehalten werden. Zahlreiche Bauträger – darunter die GHS, die Neue Heimat, die OSG, die Baugen. Frieden, die WE und die Gemeinn. Hauptgen. des Siedlerbundes – haben Bebauungsstudien vorgelegt. Laut Bürgermeisterin gab es interessante Studien mit schönen Siedlungsansätzen und Ideen der Reihenhausbebauung. In Sachen Erschließung seien jedoch einige Missverständnisse aufgetreten. So wurde von einigen Architekten die Erschließung über die Zettersfeldstraße einbezogen, was das Baubezirksamt dezidiert ausgeschlossen hat. Es hätten sich drei Favoriten herauskristallisiert. Die Bebauungsstudien könnten nun noch einmal überarbeitet werden. Dann wird der Stadtrat eine Reihung vornehmen und der Gemeinderat entscheiden, wer den Auftrag für die Bebauung dieses zweiten Teils des Minekugel-Grundstückes erhält.

Kletterhalle beim Dolomitenbad

Die Dolomiten Resort Betriebs GmbH mit Juraj Oles und Scarlett Olesova (Dolomitenhütte) will auf dem 1.060 Quadratmeter großen Grundstück der Stadtgemeinde zwischen Dolomitenbad und Drau eine Kletterhalle errichten. Der Stadtrat ist der einhelligen Meinung, dass die Kletterhalle einen Mehrwert für Stadt und Tourismus darstellt. Außerdem steht ein Outdoor-Kompetenzzentrum in der vor ca. einem Jahr vorgestellten Infrastrukturanalyse des Tourismusverbandes ganz oben auf der Prioritätenliste und ist als wichtig für die gesamte Destination Osttirol befunden worden, weswegen ein Errichter bzw. Betreiber mit  zusätzlichen Förderungsmitteln aus den Tourismus-Töpfen rechnen könne. Der Stadtrat beschloss, dass das Grundstück grundsätzlich für die Errichtung einer Kletterhalle zur Verfügung steht. Im Falle der Realisierung des Projektes könne die Dolomiten Resort Betriebs GmbH kostenlos darüber verfügen.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal

 

24. Juli 2015 um