Neuigkeiten vom Lienzer Stadtrat
Die Besucherregelung am Tristachersee, die Sanierung des Iselturms und die Bereitstellung einer Notwohnung waren u.a. Themen der Stadtrat-Sitzung am 16. Juni.
Die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik berichtete am Freitagvormittag, 26. Juni, bei einem Pressegespräch in ihrem Büro in der Liebburg über die wichtigsten Themen der Stadtrat-Sitzung vom 16. Juni. Hier ein Auszug:
Besucherregelung Tristachersee
Die Gewerbeabteilung der Bezirkshauptmannschaft Lienz hat festgelegt, dass sich maximal 1.600 Gäste gleichzeitig am Gelände aufhalten dürfen. Das Kassenpersonal wird die Besucherströme messen. Es müssen also die Ein- und Austritte erfasst werden. Wenn die Besucherhöchstzahl überschritten wird, soll das Parkraumüberwachungs-Personal der Gemeinde Tristach verständigt werden. Dieses wird dann keine Fahrzeuge mehr zum Parkplatz Seewiese vorlassen. Eine Parkplatzregelung gemeinsam mit der Gemeinde Tristach ist angedacht. Laut Blanik hätte der Tristacher Bgm. Mag. Markus Einhauer in Aussicht gestellt, den Parkplatz beim Sportplatz für Badegäste zur Verfügung zu stellen, wenn der Parkraum am Ostufer des Sees voll belegt ist. Der Bäderbus würde dann die Badegäste zwischen Sportplatz und See befördern. Ein Ansturm auf den Tristachersee wegen des geschlossenen Dolomitenbades sei nicht zu beobachten. Es gäbe eher typische „Seegäste“ und typische „Schwimmbad-Gäste“. Diese würden nicht gern auf den See ausweichen, sondern eher die Schwimmbäder – wie in Thal, Dölsach oder Oberdrauburg – besuchen. Der Bäderbus wird wieder ab Ferienbeginn zwischen Stadt und Tristachersee verkehren.
Sanierung Iselturm
Der Iselturm an der Ecke Rechter Iselweg/Schulstraße (NMS Egger-Lienz) soll sukzessive saniert werden. Derzeit ist die schulische Nachmittagsbetreuung dort untergebracht, auch der Kammerchor nutzt Räume. Die Räumlichkeiten einer früheren Wohnung bzw. eines Ateliers sind frei, befinden sich allerdings in einem schlechten Zustand. Der Stadtrat hat als nächste Sanierungsmaßnahme die Neueindeckung des Iselturms mit einem Schindeldach beschlossen. Die Kosten betragen rund 17.000 Euro. Interessenten für derartige Räumlichkeiten gäbe es laut Bürgermeisterin genug. Das neu adaptierte Vereinshaus gleich neben dem Iselturm leiste in diesem Zusammenhang gute Dienste. Jetzt werde dort auch die Mobile Jugendbetreuung und eine Taekwondo-Gruppe untergebracht.
Notwohnung Peggetz
Die Bereitstellung einer Notwohnung in der Peggetzstraße 15 ist im Stadtrat beschlossen worden. Die Wohnung ist als Unterkunft für besondere Härtefälle gedacht – z.B. bei Exekutionsfällen oder bei Räumungsklagen. Es handelt sich um eine derzeit leere Wohnung, die jetzt hergerichtet und möbliert wird. Die Wohnung hat eine entsprechende Größe, sodass eine Familie mit Kindern untergebracht werden kann.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal
