Mobile Hightech-Bühne am Lienzer Hauptplatz

Mit der brandneuen, multifunktionalen Bühne konnte man sich am 17.9. über den ersten Schritt hin zu einer Neugestaltung des Hauptplatzes in Lienz freuen.

Sie ist 20 Tonnen schwer, bietet 8 x 10 Meter Bühnenfläche und lässt sich nicht nur von ein bis zwei Personen in jeweils nur 45 Minuten auf- und abbauen, sondern findet überall dort rasch Platz, wo sie gerade benötigt wird: die neue, mobile Hightech-Mehrzweckbühne der Stadt Lienz. Bürgermeisterin DI Elisabeth Blanik freute sich am 17.9. über das neue „wunderschöne Möbel“ als ersten Schritt hin zur Neugestaltung des Lienzer Hauptplatzes. Schon seit mittlerweile knapp zwei Jahren befasst sich eine eigene Arbeitsgruppe mit der Vitalisierung des Zentrumsbereiches der Dolomitenstadt.

„Diese Bühne stellte eines der ersten Projekte der Arbeitsgruppe dar. Im Rahmen eines gemeinsamen Gemeinderatsbeschlusses entschieden wir uns für ein vollautomatisiertes Bühnensystem“, berichtete Vizebürgermeister DI Stephan Tagger. Nach der Prüfung mehrerer mobiler Bühnenvarianten erteilte die Stadtgemeinde den Auftrag für das speziell auf den Standort Lienz abgestimmte Modell an das Südtiroler Unternehmen Bühnenbau Larcher. Insgesamt 300.000 Euro netto investiert die Stadtgemeinde Lienz in die vollüberdachte Bühne.

Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik und Vizebürgermeister DI Stephan Tagger auf der imposanten, mobilen Hightech-Bühne

Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik und Vizebürgermeister DI Stephan Tagger auf der imposanten, mobilen Hightech-Bühne

Die mit allen notwendigen technischen Anschlüssen ausgestattete Bühne klappt sich per Knopfdruck aus, was nicht nur zeitlich, sondern auch arbeitstechnisch Vorteile bringt. „Der Wirtschaftshof erspart sich so viele Arbeitsstunden“, betonte Bgm. Elisabeth Blanik, „und auch das Anmieten von anderen Bühnen mit deutlichen Mehrkosten fällt nun weg.“ Außerdem sei dies die erste Bühne dieser Art und Größe in Österreich, so Mag. (FH) Oskar Januschke vom Stadtmarketing: „Das ist ein absolutes Novum!“

Text und Fotos: Judith Goritschnig

18. September 2013 um