Mayerl ist ÖVP-Kandidat für Landtagswahl 2013
Der Bezirksbauernrat hat den Dölsacher Martin Mayerl einstimmig zum Osttiroler Kandidaten des Bauernbundes für die Landtagswahl am 28. April 2013 gewählt. „Für mich ist Martin Mayerl der ideale Kandidat für den Landtag. Er wird sich nicht nur für die Kernthemen des Bauernbundes, sondern vor allem auch für die Interessen des ländlichen Raums und für Chancengleichheit einsetzen“, so der Tiroler Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl am Dienstag, 13. November 2012, bei der Präsentation des Bauernbund-Kandidaten für die Landtagswahl. Mayerl bewirtschaftet mit seiner Familie einen Bauernhof in Dölsach, ist Geschäftsführer des Maschinenrings und seit rund vier Jahren Osttiroler Bezirksbauernobmann. „Ich bin zwar im Herzen Bauer, trage aber als Geschäftsführer des Maschinenrings Verantwortung für 150 Mitarbeiter und habe in dieser Funktion einen starken Bezug zu den Wirtschaftsbetrieben im Bezirk“, begründete Mayerl, warum er sich Chancen ausrechnet, nicht nur bäuerliche Familien, sondern auch Arbeitnehmer und Wirtschaftstreibende für sich zu gewinnen. Die Umfragewerte der ÖVP seien tirolweit und auch in Osttirol „nicht berauschend“, bei der letzten Landtagswahl ist der Anteil der Partei im Bezirk Lienz von vorher 64% auf rund 48% gesunken. „Die ÖVP benötigt eine Rundumerneuerung, wir brauchen mehr Mut und weniger Ideologie, mehr Transparenz und Ehrlichkeit“, betonte Mayerl.
„Mit Martin Mayerl haben wir einen Kandidaten, der sowohl die Anliegen der Bauern als auch den gesamten Bezirk Lienz vertreten kann“, sagte Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl bei der Präsentation.
„Wenn mir ältere Menschen sagen, sie hätten ein Leben lang ÖVP gewählt, bei den letzten Wahlen aber nicht mehr, dann gibt mir das schon sehr zu denken“, meinte Mayerl. Tirol als Bundesland stehe zwar gut da – vor allem auch, was den Arbeitsmarkt betrifft – in Osttirol gehe es aber darum, neue Arbeitsplätze zu schaffen, bestehende Betriebe bestmöglich zu unterstützen und den Tourismus zu stärken. „Wir haben gute Marken wie den Nationalpark, müssen aber durch besseres Marketing im Tourismus die Zielgruppen mehr ansprechen“, sagte der Dölsacher, der auch um Vorzugsstimmen kämpfen will. Er gehe zwar davon aus, dass der Matreier Bürgermeister Dr. Andreas Köll als ÖAAB-Kandidat auf der ÖVP-Bezirksliste an erster Stelle gereiht werde, der Bauernbund habe aber in der Vergangenheit schon öfters bewiesen, dass er vor Wahlen die bäuerliche Klientel und auch Wählerschichten darüber hinaus stark mobilisieren könne. Drei Grundmandate sind im Bezirk zu vergeben, bei 24 000 gültigen Stimmen braucht es 8 000 für ein Mandat. Bekommt ein Kandidat 30% davon als Vorzugsstimmen – also rund 2 400 – wird er in der Bezirksliste vorgereiht. „Es ist natürlich für die ÖVP das Beste, wenn sich jeder Kandidat auf seine Kernschichten konzentriert. Neben der Landwirte-Ausbildung ist mir auch das Erlernen eines zweiten Berufes für die Bauern ein Anliegen, und bei der Vermarktung regionaler Produkte haben wir das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht“, so der Osttiroler Bauernbundkandidat abschließend.
Text und Fotos: Raimund Mühlburger