LienzerInnen beteiligen sich kräftig an Verkehrskonzept
Im Rahmen einer derzeit laufenden Umfrage sind die Lienzer BürgerInnen aufgerufen, ihr Mobilitäts-Verhalten zu beobachten und die Ergebnisse der Stadt mitzuteilen.
Das Grazer Verkehrsplanungsbüro Hochkofler und die Universität für Bodenkultur Wien wurden von der Stadt Lienz beauftragt, ein modernes Mobilitätskonzept zu erstellen. In vier Schritten wird ein Verkehrskonzept erarbeitet, das Grundlage für künftige Entscheidungen sein soll. In der ersten Phase wurden Fragebögen an alle 5 880 Lienzer Haushalte mit der Bitte um Beantwortung geschickt. Rund tausend beantwortete Fragebögen wurden von den Lienzerinnen und Lienzern wieder zurück in die Liebburg geschickt. „Das ist ein sehr hoher Rücklaufwert, der beweist, dass das Thema Mobilität von den Bürgern der Stadt Lienz ernst genommen wird“, freut sich Verkehrsplaner DI Michael Hochkofler. In der Umfrage wurden die BürgerInnen gefragt, wie sehr sie mit der Entwicklung der Mobilität in der Stadt zufrieden und ob sie lieber zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
Im zweiten Schritt wird das konkrete Mobilitätsverhalten erhoben. Am Donnerstag, 28. November, wurde eine „Wegeanalyse“ an 1 500 ausgewählte Haushalte aller Stadtteile verschickt. Jede im Haushalt lebende Person soll einen Tag lang jeden Weg außerhalb des Gebäudes protokollieren. Die ausgefüllten Fragebögen sollen innerhalb von zwei Wochen an die Stadt retourniert werden. Alle Daten werden anonym verarbeitet und ausschließlich für dieses Mobilitätskonzept verwendet. Sobald die „Wegeanalysen“ ausgearbeitet sind, wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ein Zwischenergebnis präsentiert und darüber diskutiert. Das Projekt soll im nächsten Frühjahr abgeschlossen werden.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Stadt Lienz/Lenzer