Lienzer SPÖ kritisiert „inszenierten Spatenstich“
Gemeinsam mit Jugendlichen ließen sich Vize-Bgm. Pargger und Obmann Schrott auf der Baustelle des neuen Jugendzentrums ablichten – GR Christina Gruber übt Kritik.
„Pargger hat völlig Recht, die Jugendlichen haben in den letzten Jahren viel Geduld beweisen müssen. Stand doch die Lienzer Volkspartei beim Thema Neubau Jugendzentrum jahrelang auf der Bremse“, meint die Lienzer Gemeinderätin Christina Gruber (SPÖ). Im Februar 2008 hätte die SPÖ einen Antrag eingebracht und damit den entscheidenden Impuls zur Errichtung des Jugendzentrums gegeben. „Unter der Leitung von Gerlinde Kieberl (GAL) beschäftigte sich ein eigens gegründeter Ausschuss zwei Jahre hindurch mit Standortsuche und Bauausführung. Tatsachen, die Vize-Bgm. Meinhard Pargger im Rahmen seines selbstinszenierten Spatenstiches verheimlicht hat“, so Gruber. Pargger hatte sich gemeinsam mit Stefan Schrott, Obmann des Trägervereines, Baupolier Michael Islitzer und Jugendlichen auf der Baustelle ablichten lassen, Baubeginn für das neue Jugendzentrum war im August.
„Der Neubau war sicherlich der Wunsch aller Fraktionen, doch beim Thema Kellerräumlichkeiten sah die ÖVP rot. Sparmaßnahmen standen vor Weitblick und einem offenen Ohr für die Lienzer Jugendlichen“, so Gruber abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: J. Pirkebner