Lienz: Kaufhaus-Areal wird vorerst ein Parkplatz

Bis zur Grundsteinlegung in etwa einem Jahr wird das Kaufhaus-Areal gegenüber der BH zu einem Parkplatz. Das verkündete Bgm. Elisabeth Blanik bei einem Pressegespräch.

Auch in der neuen Gemeinderats-Periode lädt die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik die regionalen Medien nach den Stadtrats-Sitzungen zu einem Pressegespräch – erstmals am Montag, 11. April, um über die Stadtratsitzung am 5. April zu berichten. Am Beginn der Besprechung kam Dr. Martin Hellweger im Büro der Bürgermeisterin vorbei, um sein engeres Mitarbeiter-Team vorzustellen. Was die Zukunft des Kaufhaus-Areals betrifft, waren Elisabeth Blanik nur wenige Details zu entlocken.

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Kaufhaus Lienz

Die Bürgermeisterin berichtete, dass die Spar-Gruppe in den nächsten Tagen einen Vorschlag vorlegen werde, wie der Grund bis zum Beginn des Baus zur Verfügung gestellt werde. „Es dauert noch ca. ein Jahr bis zur Grundsteinlegung für das Kaufhaus. Wir warten jetzt einmal den Vorschlag von Spar ab. Ich gehe aber davon aus, dass wir das Gelände planieren werden und dass in der Zwischenzeit ein Parkplatz daraus wird, allerdings kein offizieller und natürlich nicht gebührenpflichtig“, so Blanik.

Dr. Martin Hellweger hatte die rund 6.300 m² große Grundfläche am 24. März 2016 am Konkursgericht in Bozen als einziger Bieter um 4,875 Mio. Euro erworben. Hellweger ist Gründer und Alleineigentümer der Kronberg-Gruppe und führt als geschäftsführender Gesellschafter die Mehrzahl der Unternehmen der Gruppe. Diese hält auch 25% an der SK Projektentwicklung GmbH, die restlichen drei Viertel gehören der SES Spar European Shopping Centers GmbH, die in Nußdorf-Debant das Fachmarktzentrum errichtet hat.

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Bei der Stadtrat-Sitzung vom 5. April 2016 wurden zahlreiche kleinere Beträge für Maßnahmen in den Schulen, in der Liebburg (Barrierefreiheit) und im Museum Schloss Bruck (neue Bestuhlung der Terrasse) genehmigt.

Zu- und Umbau Dolomitenbad

Das Freibad soll Anfang Juni den Betrieb wieder aufnehmen. Eine neue Steuerungsgruppe mit den Stadträten und den Fraktionsführern im Gemeinderat wurde einstimmig gegründet. Die Bürgermeisterin führt die Gruppe, die Koordination hat wie bisher Mag. (FH) Sabine Istenich inne. In Sachen Barrierefreiheit wurden insgesamt rund 33.000 Euro ausgegeben – unter anderem für die beiden mobilen Lifte um rund 13.500 Euro. Etwa 67.000 Euro konnten bei den Maßnahmen für die  Barrierefreiheit im Dolomitenbad eingespart werden.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute

11. April 2016 um