Zusammenarbeit mit Wien bringt Lienz zum Leuchten
Für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit wird die Straßenbeleuchtung in Lienz modernisiert. Dafür arbeitet die Stadt eng mit der MA33 der Bundeshauptstadt zusammen.
Bereits 2011 wurden in Lienz 1.740 Lichtpunkte im Stadtgebiet genauestens untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass 46% aller Straßenleuchten älter als 20 Jahre sind. Zwei Drittel der Lampen wurden als veraltet und unwirtschaftlich eingestuft. „Bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung arbeiten wir eng mit der MA33 der Stadt Wien zusammen. Bei den neuen Beleuchtungsanlagen sollen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische Aspekte eine wesentliche Rolle spielen“, erklärte die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik am Freitagvormittag, 5. Februar 2016, bei der Vorstellung dieses „Leuchtturmprojektes“ gemeinsam mit DI Harald Bekehrti von der MA33, DI Walter Peer von der Communalp GmbH und Stadt-Elektriker Bernhard Znopp.
Die neuen Leuchten sollen geringere Betriebskosten verursachen und auch alle Anforderungen an die Verkehrssicherheit optimal erfüllen. Gleichzeitig soll die einheitliche Straßenbeleuchtung als Teil des architektonischen Gesamtkonzeptes des Stadtbildes wahrgenommen werden. Mit über 150.000 Leuchten, 220.000 Leuchtmitteln, 3.000 km beleuchtete Straße, 80.000 Spann- und Lichtmasten sowie 1.200 Ampelanlagen verfügt die Bundeshauptstadt mit der Magistratsabteilung 33 über die mit Abstand größte Erfahrung bei der Errichtung, dem Betrieb und der Erhaltung von Straßenbeleuchtungsanlagen in Österreich.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Kraner
