„Lebensraumsicherung wird aufrecht erhalten!“

Mitte Mai hatte Osttirols Vertreter im Nationalrat, Bgm. Mag. Gerald Hauser, eine Anfrage an BM Rupprechter gestellt. Nun folgte die Antwort des Bundespolitikers.

Zur Beantwortung seiner Anfrage betreffend einer „reduzierten Lebensraumsicherung in sehr armen Tälern mit meist überalterter Bevölkerung und in entlegensten alpinen Seitentälern“ – Osttirol heute berichtete – teilt NR Bgm. Mag. Gerald Hauser mit: „Die Frage, ob künftig Verbauungen auch in armen Tälern, in denen meist überalterte Bevölkerung lebt, in entlegensten alpinen Seitentälern, in denen oft Abwanderung stattfindet, durchgeführt werden, hat Bundesminister Andrä Rupprechter mit Ja beantwortet.“

Dies sei, so Hauser, der sich sehr für Verbauungen, wo immer sie notwendig sind, einsetzt, erfreulich, insbesondere für den ländlichen Raum. Minister Rupprechter habe den Überlegungen seiner Abteilungsleiterin Maria Patek („Aus meiner Sicht brauchen wir dringend eine gemeinsame Entwicklung von Strategien und Leitbildern, wie und wo wir in Zukunft sicher leben wollen und welche Regionen gezielt der Natur überlassen werden können“) eine deutliche Absage erteilt, was sehr zu begrüßen sei. Er habe Pateks Überlegungen als Alarmzeichen eingestuft und versucht, solche Überlegungen im Keim zu ersticken. Er hoffe, dass die Diskussion über Pateks Aussagen nun beendet sei.

Die Sicherheit der Bevölkerung könne nur aufgrund umfangreicher Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung, die er einfordere, gewährleistet werden, so Hauser. „Wenn man nicht verbaut, heißt das ganz klar: Entsiedelung!“ Gegen diese und gegen Abwanderung müsse alles, was möglich sei, unternommen werden.

Text: Politikredaktion, Foto: Expa/Groder

09. Juli 2015 um