Landtag bekennt sich einhellig zum Ederhof

Einem Antrag der SPÖ und einer Petition der Osttiroler Bürgermeister zum Erhalt des Rehabilitationszentrums Ederhof haben alle Fraktionen im Tiroler Landtag zugestimmt.

Rudolf und Ina Pichlmayr gründeten im Jahr 1992 das als gemeinnützige Sonderkrankenanstalt geführte Rehabilitationszentrum Ederhof in Iselsberg/Stronach. Familien, Kinder und Jugendliche werden in dieser Einrichtung in Form von familienorientierter Rehabilitation unterstützt. Über die Erhaltung und den Ausbau der Einrichtung wurde in letzter Zeit viel diskutiert.  343 Pflegebetten werden über den österreichischen Rehabilitationsplan derzeit vergeben, für den Ederhof von diesem Kontingent 35 Betten gefordert. Um den Standort abzusichern richteten die Osttiroler Bürgermeister eine Petition an den Tiroler Landtag, auch die SPÖ hat einen Antrag eingebracht.

Österreich wird in vier Versorgungszonen eingeteilt – Tirol gehört zur Zone West, Kärnten zur Zone Süd. Osttiroler und Kärntner PolitikerInnen arbeiten in diesem Zusammenhang eng zusammen und können mit dem Rehabilitationszentrum am Iselsberg auf gut funktionierende Infrastruktur verweisen. An sich ist das Tiroler Kontingent mit dem Neubau am Krankenhaus Hall mit 43 Plätzen erschöpft. Um den Ederhof auszubauen, sind Verhandlungen mit den Systempartner notwendig, Gesundheitslandesrat DI Dr. Bernhard Tilg will die Osttiroler PolitikerInnen in dieser Angelegenheit unterstützen, auch aus Kärnten gibt es positive Signale.

Am Donnerstag, 13. November 2014, haben alle Fraktionen im Tiroler Landtag der Petition der Bürgermeister und dem Antrag der SPÖ zugestimmt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Erhalt und Ausbau des Rehabilitationszentrums gemacht.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute

14. November 2014 um