Land Tirol und Tourismusverband fördern „Kletter-Paradies“ Osttirol

Gemeinsam mit dem Tourismusverband Osttirol hat das Land Tirol in den letzten ca. 10 Jahren mehr als 300.000 Euro in Kletterinfrastruktur im Naturraum investiert.

Die Kletter-WM steht vor der Tür. Doch nicht nur die Weltelite des Klettersports findet in Tirol beste Voraussetzungen – sowohl in der Halle, als auch in der freien Natur. Auch der Bezirk Lienz zeichnet sich durch ein breites und hochwertiges Kletterangebot mit einer Vielzahl von Touren und Routen in allen Schwierigkeitsgraden aus. Vor allem ein vielfältiges Angebot an Klettersteigen konnte sich in den letzten Jahren in Osttirol entwickeln. Insgesamt gibt es im Bezirk Lienz inzwischen 28 Klettersteige, wobei der Schwerpunkt im Lienzer Becken liegt. Mit zehn Sportklettergebieten und einigen Indoor-Anlagen gibt es auch im Bereich des Sportkletterns eine breite Angebotspalette.

Der Landschaftsdienst des Landes Tirol hat den Tourismusverband Osttirol beim Neu- und Ausbau des Kletterangebotes in den letzten Jahren tatkräftig unterstützt. Gemeinsam haben Land und Tourismusverband in den vergangenen ca. zehn Jahren mehr als 300.000 Euro in den Ausbau der Kletterinfrastruktur im Naturraum Osttirols investiert. „Wir legen besonderen Wert auf Qualität und Sicherheit sowie vertragliche Regelungen mit den Grundeigentümern”, erklärt dazu Dieter Stöhr von der Landesforstdirektion. Gemeinsam mit dem Alpenverein und dem Kuratorium für alpine Sicherheit hat das Land Tirol das Qualitätshandbuch Klettergarten und das Klettersteighandbuch mit Empfehlungen, Richtlinien und Qualitätskriterien herausgegeben.

„Durch die gemeinsamen Anstrengungen des Landes, der Tourismusverbände, der alpinen Vereine, der Gemeinden und nicht zuletzt unsere erfolgreichen Athletinnen und Athleten haben wir uns einen Ruf als Kletterland erarbeitet. Die Kletter-WM wird diesen Ruf festigen, und wir werden weiter an Ausbau und Qualität des Kletterangebots für Einheimische und Gäste arbeiten”, sieht LH-Stv. Josef Geisler die Spitze noch nicht erreicht.

 

Text: Redaktion, Foto: Johannes Mair/Alpsolut

17. August 2018 um