Land investiert in den Wald als Erholungsraum
Erholung vor der Haustür wird vom Land gefördert – forstliche Fördermittel in Höhe von rund 500.000 Euro werden pro Jahr in das Tiroler Wander- und Bergwegenetz investiert.
Ein Netz von 800 Kilometern Radwegen und 6 600 Kilometern Mountainbikerouten, unzählige beschilderte Bergwege, Klettergärten und Klettersteige sowie Lauf- und Nordic-Walking-Parks oder Themenwege und Lehrpfade bieten Einheimischen wie Gästen kostenlose Freizeit- und Entspannungsmöglichkeiten. „Unser Wald ist frei zugänglich und bietet Erholung vor der Haustür. Deshalb liegt mir die Qualität der Freizeiteinrichtungen im Tiroler Wald besonders am Herzen“, erklärt der für den Wald zuständige LH-Stv. Anton Steixner im Zuge eines Lokalaugenscheins beim neuen Peter-Kofler-Klettersteig in der Stafflacher Wand im Wipptal.
Insgesamt elf Millionen Euro wurden in den vergangenen drei Jahren in mehr als 300 Projekte im Erholungsraum Wald investiert. Land und EU haben dazu fünf Millionen Euro an Fördermitteln beigetragen. Allein aus dem Forstbudget investiert das Land gemeinsam mit der EU jährlich Fördermittel in der Höhe von 500.000 Euro in die Erhaltung, Instandsetzung und Beschilderung von Berg- und Wanderwegen sowie Klettersteigen. Im Zeitraum 2009 bis 2011 wurden 137 Wegprojekte unterstützt.
Die rund 500.000 Hektar Wald in Tirol sind aber nicht nur Erholungsraum. Der Wald hat auch eine wichtige Schutz- und Wirtschaftsfunktion. „Angesichts der verschiedenen Ansprüche und Interessen am Lebensraum Wald wird es immer wichtiger, die Besucherinnen und Besucher gut zu lenken und so Konflikte zu vermeiden oder Lösungsmodelle für einen Interessenausgleich zu entwickeln“, schildert Landesforstdirektor Josef Fuchs eine zentrale Aufgabe des Tiroler Forstdienstes.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Land Tirol