Remler ortet Unkenntnis bei Liste Fritz

Schlagabtausch zwischen ÖVP und Liste Fritz wegen der Elternbeiträge für die schulische Nachmittagsbetreuung von Kindern – laut Liste Fritz sind Beiträge zu niedrig.

„Die heutige Kritik der Liste Fritz am Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung dient nur dem Ziel, die Fundamental-Opposition und das Schlechtreden unseres Landes zu zelebrieren“, sagt LA Mag. Verena Remler (ÖVP). Bisher habe die Liste Fritz immer gefordert, die Kinderbetreuung müsse für die Eltern gratis sein und sofort angeboten werden. Jetzt sei der Elternbeitrag auf einmal zu niedrig und gefährde die Gemeinden. „Wenn Kollegin Haslwanter-Schneider beklagt, dass die schulische Nachmittagsbetreuung zu billig angeboten wird, beweist sie nur große Unkenntnis. Die Kosten für die Familien sind mit 35 Euro deshalb so niedrig, weil die Gemeinden vom Land einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 8.000 Euro bekommen und von den Restkosten noch einmal die Hälfte vom Land übernommen wird“, reagierte VP-Jugendsprecherin Remler auf die Kritik der Liste Fritz.

„Weiß bei der Liste Fritz die linke Hand eigentlich, was die rechte will? Ich bin jedenfalls unserer Bildungslandesrätin Beate Palfrader sehr dankbar, dass sie intensiv an besseren Angeboten für alle Eltern arbeitet und erreicht hat, dass 42% mehr Standorte ein Angebot machen und bei den betreuten Schülerinnen und Schülern ein Zuwachs von 22% zu verzeichnen ist“, so Remler. „Was in Tirol gut ist, darf in den Augen der Dinkhauser-Truppe einfach nicht sein“, so die Osttiroler Landtagsabgeordnete abschließend.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Tiroler Volkspartei

15. Juni 2012 um