Keine Kürzungen bei Kinderbetreuung in Tirol
Dass die Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung gesichert sind, teilt Beate Palfrader mit – Elisabeth Blanik befürchtet, dass Kosten bei Gemeinden hängen bleiben.
„Für 2014 sind die Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung in Tirol gesichert. Es wird auch in Zukunft in diesem Bereich zu keinen Kürzungen kommen“, teilt Bildungslandesrätin Dr. Beate Palfrader (ÖVP) in einer Aussendung mit. Der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuungsangebote werde weiter forciert. „Erst Ende April wurden über 2,7 Mio. Euro aus Mitteln der 15a-Vereinbarung mit dem Bund sowie aus Mitteln des Landes in die Schaffung von 448 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen investiert“, so Palfrader.
Derzeit hat das Bundesministerium für Familie und Jugend den Entwurf einer Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG über den Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebotes in Begutachtung geschickt. Die Lienzer Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete DI Elisabeth Blanik (SPÖ) begrüßt zwar die Impulse, die durch die Anhebung des Zweckzuschusses des Bundes für die Kinderbetreuung und -bildung geschaffen wurden, befürchtet aber, dass die finanzielle Belastung in den nächsten Jahren bei den Gemeinden hängen bleiben wird. „Die finanziellen Mittel müssen von Seiten des Bundes und der Länder langfristig gesichert werden“, so Blanik.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: clipart
