Karl Zabernig führt SPÖ-Liste für NR-Wahl an
Mit dem Sozialbetreuer Karl Zabernig als Spitzenkandidat zieht die Osttiroler SPÖ in die Auseinandersetzung zur Nationalratswahl, die am 29. September 2013 stattfinden wird. Karl Zabernig ist Diplom-Sozialbetreuer und Personalberater beim sozialökonomischen Betrieb „Schindel & Holz“ in Lienz. Der 37-Jährige ist seit 2011 Mitglied der SPÖ und stellvertretender Vorsitzender und Präsidiumsmitglied bei den Bezirksgremien von ÖGB und FSG (Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter). Am Dienstag, 18. Juni 2013, präsentierte LA Bgm. DI Elisabeth Blanik Zabernig als SPÖ-Spitzenkandidat des Wahlkreises Osttirol für die Nationalratswahl am 29. September. Blanik selbst ist an der zweiten Stelle der Bezirksliste gereiht, an der dritten Stelle findet sich der 32-jährige Student Armin Vogrincsics. Von den insgesamt zwölf Kandidatinnen und Kandidaten sind nur drei, die nicht Lienzer GemeindebürgerInnen sind – der Leisacher Bgm. Dietmar Zant, der Dölsacher Pensionist Walter Matschnig und der Heinfelser Josef Kraler, Betriebsratsvorsitzender der Firma EGO.
Bei den letzten Nationalratswahlen am 28. September 2008 gaben 3 771 Osttirolerinnen und Osttiroler der SPÖ ihre Stimme, das war ein Stimmenanteil von 13,91%. Die SPÖ konnte damals den zweiten Platz hinter der ÖVP (39,48%) nur knapp verteidigen. Die FPÖ erreichte 13,53% und das BZÖ 13,46% der Stimmen. „Wir wollen bei der Nationalratswahl wieder mindestens so viele Stimmen erreichen wie vor fünf Jahren, und wenn wir zulegen können, freut uns das natürlich umso mehr“, sagte Blanik bei der Kandidatenpräsentation. „Ich engagiere mich in der SPÖ, weil ich mich für unsere Familien und für alle Arbeiter und Angestellten sowie im Besonderen auch für soziale Randgruppen einsetzen möchte“, sagte Karl Zabernig. In Osttirol liege ihm besonders am Herzen, die Abwanderung zu stoppen, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. „Ich möchte mich für die Direktverbindung Lienz-Innsbruck einsetzen, die Kinder- und Schülerbetreuung gehört verstärkt ausgebaut, Ganztagsschulen gefördert und Jugendliche noch besser unterstützt“, betonte Zabernig.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal/Sulzenbacher