Im 1. Quartal nur ein neuer Staatsbürger in Osttirol

147 Personen erhielten im ersten Quartal 2013 in Tirol die österreichische Staatsbürgerschaft – am meisten Einbürgerungen gab es in Innsbruck, im Bezirk Lienz nur eine.

Bei den Einbürgerungen ist in Tirol die Tendenz rückläufig. 147 Personen erhielten im ersten Quartal des heurigen Jahres die österreichische Staatsbürgerschaft, in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 waren es noch 157. Von den 147 neuen österreichischen StaatsbürgerInnen in Tirol stammen 35 Personen aus der Türkei, 34 aus Serbien, 28 aus Bosnien und Herzegowina, neun aus Deutschland und zwei aus Kroatien. Die Zahl der Einbürgerungen ist in Tirol wie schon in den letzten Jahren auf einem relativ niedrigen Niveau, mit Tendenz nach unten. Das Beherrschen bzw. das Erlernen der deutschen Sprache ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Erlangung der Staatsbürgerschaft. „Im Vergleich zu früher verfügen die neuen StaatsbürgerInnen heute über deutlich bessere Deutschkenntnissse – ein wichtiges Kapital für ihren weiteren Lebensweg in Österreich“, betont der für das Einbürgerungswesen zuständige Landesrat Mag. Johannes Tratter. 53 Personen wurden im ersten Quartal des laufenden Jahres im Bezirk Innsbruck-Land eingebürgert, 42 in Innsbruck-Stadt, je 14 in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein, zehn in Schwaz, fünf in Imst und je vier in den Bezirken Landeck und Reutte. Osttirol ist  bei den Einbürgerungen traditionell das Schlusslicht aller Tiroler Bezirke, nur ein Mitbürger erhielt von Jänner bis März 2013 die österreichische Staatsbürgerschaft.

Text und Foto: Raimund Mühlburger

08. April 2013 um