Lienz: GR beschloss Satzung des Radwege-Vereines
Auch die Kostenaufteilung des neuen Vereins „Radwege in Osttirol“ war Thema bei der jüngsten Lienzer Gemeinderatssitzung – die Stadt übernimmt 30% der Kosten.
Mit dem neuen Verein wird es zukünftig eine bezirksweite Körperschaft für die Osttiroler Radwege geben. „Bisher gab es die Erhaltungsgemeinschaft. Mit dem neuen Verein schaffen wir endlich einen rechtlichen Rahmen für die Osttiroler Radwege. Die Stadt Lienz ist bereits beigetreten, heute geht es um die Genehmigung der Satzung inklusive Kostenaufteilung“, so Bgm. LA DI Elisabeth bei der GR-Sitzung am Dienstag, 7. Juni 2016.
Im Budget des neuen Vereins sind für das heurige Jahr 115.000 Euro vorgesehen. In der Satzung ist festgeschrieben, dass 30% der Kosten die Stadt Lienz, 45% der Tourismusverband Osttirol und 25% die übrigen Gemeinden tragen. In den Vorstand werden GR Jürgen Hanser (SPÖ) als Obmann des Mobilitätsausschusses und seine Stellvertreterin GR Gerlinde Kieberl (Grüne) entsandt, berichtete die Bürgermeisterin. Dass kein Mandatar der ÖVP im Vorstand vertreten ist, bemängelte GR Dr. Christian Steininger. „Dass jetzt ein Verein gegründet und damit auch eine klare rechtliche Regelung geschaffen wurde, ist natürlich sehr zu begrüßen. Gerade für Lienz als Zielort haben die Radwege eine ganz besondere Bedeutung. Die ÖVP hätte sich allerdings auch im Vorstand gerne eingebracht“, so Steininger. Die Bürgermeisterin entgegnete, dass der Volkspartei nach der Gemeinderatswahl die Leitung des Mobilitätsausschusses angeboten wurde. „Wenn die ÖVP die Leitung übernommen hätte, wäre sie jetzt automatisch auch im Vorstand des Radwege-Vereins vertreten“, so Blanik.
Die vorgelegte Satzung und der Kostenanteil der Stadt Lienz für 2016 in Höhe von 34.500 Euro wurden einstimmig beschlossen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: EVTZ/Aichner
