Gemeinderatswahl: SPÖ Lienz will Proberäume für Musikgruppen schaffen
Gemeinsam mit Manuela Miglar und Christopher Handl stellte die Lienzer Bgm. Elisabeth Blanik Pläne vor, in einem stadteigenen Gebäude Proberäumlichkeiten einzurichten.
Unter dem Titel „Die Stars von morgen” lud die SPÖ Lienz am Montag, 14. Feber, zu einer Pressekonferenz in das Mocafe. „Nach einer langen Zeit, in der aufgrund der Covid-Maßnahmen Konzerte in größerem Rahmen kaum möglich und auch Musikproben eingeschränkt waren, ist es nun wichtig, der Jugend und vor allem auch den Musikgruppen und Bands unserer Stadt wieder mehr Raum zu geben”, so Bgm. Elisabeth Blanik einleitend. Konkret geht es um die ehemalige TIWAG-Halle in der Peggetz, wo Proberäumlichkeiten eingerichtet werden sollen.
„Den unteren Teil des Gebäudes Peggetzstraße 8 nutzt die Stadt als Lager bzw. Depot. Das Obergeschoß steht schon seit längerer Zeit leer. Es verfügt über einen eigenen Zugang, und auch Nasszellen sind bereits vorhanden. Hier wollen wir Proberäume und eine Chill-Zone einrichten”, erklärte die Bürgermeisterin.
„Es war eine schwierige Zeit für die zahlreichen jungen MusikerInnen in unserer Stadt. Nunmehr zwei Jahre konnten sie kaum auftreten. Die Jugendlichen wollen wieder mehr miteinander musizieren und ihre Kreativität in den verschiedenen Musikrichtungen – von Pop über Reggae bis hin zu Hardrock – ausleben”, betonte Manuela Miglar.
Bgm. Elisabeth Blanik erklärte Details zu den Plänen. „Der Standort ist ideal für Proberäumlichkeiten. Es gibt dort keine Wohnhäuser mit Anrainern, die sich durch Lärm gestört fühlen könnten. Die Investitionskosten sind überschaubar. Sieben Proberäume im Ausmaß von durchschnittlich 15 m² stehen zur Verfügung. Man könnte auch Wände herausbrechen, um größere Räume zu schaffen. Einen großen Teil der Adaptierungsarbeiten kann sicher der Wirtschaftshof übernehmen.”
Ähnlich wie beim Vereinshaus am Egger-Lienz-Platz würden für die probenden Musikgruppen lediglich die Betriebskosten anfallen. „Als nächsten Schritt werden wir eine Kostenschätzung machen, und dann soll das Projekt in der neuen Gemeinderatsperiode zunächst im Stadtrat behandelt werden. Mit einer Realisierung rechnen wir frühestens im kommenden Herbst”, so die Bürgermeisterin abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Mühlburger