FP-Abgeordneter Gerald Hauser: „Massiver Schaden durch Sperrstunde um 22.00 Uhr!“

Die Corona-Maßnahmen prangerte Gerald Hauser, Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses, am Montag, 28. September, bei einem Pressegespräch in Lienz an.

„Die deutsche Reisewarnung ist für den Tiroler Tourismus ein schwerer Schlag“, sagte der FP-Politiker einleitend. Verursacht worden sei dieser durch die Vorverlegung der Sperrstunde auf 22.00 Uhr. „Die Sperrstunden-Vorverlegung ist ein schwarz-grünes Eigentor und eine Steilvorlage für die deutsche Reisewarnung gewesen. Diese Fehler der Regierung schädigen die Wirtschaft und verursachen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, so Gerald Hauser.

Die Sperrstunde um 22.00 Uhr sei laut Hauser undifferenziert auf ganz Tirol übergestülpt worden. „Unverständlich ist diese Sperrstunden-Vorverlegung im Bezirk Lienz. Denn in Osttirol gibt es derzeit nur neun Corona-Infizierte, das sind 0,018 Prozent der Bevölkerung“, kritisierte der Abgeordnete. Er pocht auf ein differenziertes Vorgehen und auf ein rasches Umsetzen der Corona-Ampel.

„Das undifferenzierte Vorgehen bei uns und bei Reisewarnungen für Nachbarländer wie Kroatien muss beendet werden. Sonst droht ein Bumerang.“ Zum Schluss lobte Gerald Hauser den Tourismusverband Osttirol: „Das TVB-Angebot von kostenlosen Corona-Schnelltests für Urlauber in Lienz, Matrei, St. Jakob in Defereggen und Sillian ist eine gute Serviceleistung.“

 

Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute

28. September 2020 um