Ermittlungsverfahren gegen Bgm. Poppeller eingestellt

Der Ainetner Bürgermeister Mag. Karl Poppeller informierte heute über die Einstellung des mehr als 1 Jahr andauernden Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Innsbruck gegen ihn.

Sichtlich erleichtert stellte sich heute, 19.9., der langjährige Ainetner Bürgermeister Mag. Karl Poppeller gemeinsam mit seinem Anwalt, Dr. Johannes Hibler, den Fragen der Osttiroler Presse und nahm auf verschiedene Hintergründe und Aspekte des 2013 gegen ihn eingeleiteten Verfahrens der Innsbrucker Staatsanwaltschaft in der Ainetner „Agrar-Causa“ Stellung. Weil Karl Poppeller in seiner Funktion als gewähltes Gemeindeoberhaupt der Iseltaler Kommune im Sommer 2011 einen vom Land erteilten Bescheid nicht beeinsprucht hatte, erstattete der damalige Landtagsabgeordnete der Grünen, Georg Willi, im Vorfeld der Tiroler Landtagswahlen Anzeige. „Dass Willi die Staatsanwaltschaft mit dieser Geschichte befasst hat, kann ich aus einer gewissen, politisch motivierten Ratio heraus noch nachvollziehen“, erklärte Karl Poppeller, der aber vollständiges Unverständnis gegenüber dem Agieren des Beraters des Tiroler Gemeindeverbandes, DI Leonhard Steiger, zeigte. Dieser hatte nachträglich einen umfangreichen Akt, der – wie Anwalt Hibler betonte – vor unglaublichen Unwahrheiten nur so strotzte, eingebracht und damit das Verfahren in die Länge gezogen.

Dass die Staatsanwaltschaft Innsbruck nun nach langer und intensiver Prüfung die Ermittlungen wegen des Verdachtes auf Untreue und Amtsmissbrauch gegen ihn eingestellt hat, freut Karl Poppeller sehr, waren doch die Monate seit Verfahrensaufnahme keine einfachen für den Politiker und Menschen Karl Poppeller, der in seiner Funktion als Vorstand der Felbertauernstraße im Jahr 2013 auch mit dem Felssturzereignis am Felbertauern und den daraus resultierenden Folgen konfrontiert war. Sein Anwalt sprach von einem „Annus Horribilis“ und wünschte Karl Poppeller, den er als nachdenklichen, bedächtigen und vernünftig agierenden Bürgermeister sehr schätze, ein weitaus besseres Jahr 2014. Dr. Hibler hielt aber auch fest, dass die in Ainet zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft getroffene Lösung auch aus heutiger Sicht eine sehr vernünftige und vorausschauende gewesen sei.

Text: J. Hilgartner, Foto: www.osttirol-heute.at

19. September 2014 um