Elisabeth Greiderer beendet Tätigkeit als Mandatarin
Insgesamt zehn Jahre war Elisabeth Greiderer Abgeordnete im Tiroler Landtag und im Österr. Bundesrat – am 24. Mai 2013 beendete sie ihre Tätigkeit als Mandatarin. „Ich blicke zufrieden zurück“, schreibt die Lienzerin Elisabeth Greiderer in einer Aussendung anlässlich ihres Ausscheidens aus dem Bundesrat am 24. Mai 2013. Von 2003 bis Juni 2008 war die ÖVP-Politikerin Abgeordnete zum Tiroler Landtag. „Mit der Einrichtung einer Schnellbuslinie zwischen Lienz und Kitzbühel und der flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet konnte ich einiges für den Bezirk erreichen, habe mich aber auch für zahlreiche Anliegen einzelner Bürgerinnen und Bürger eingesetzt“, so Greiderer in der Aussendung. Von 1. Juli 2008 bis 23. Mai 2013 vertrat Greiderer Osttirol im Österr. Bundesrat. „In meiner Zeit in Wien konnte ich beispielsweise die Errichtung einer betrieblichen Kinderkrippe für das Bezirkskrankenhaus und das Wohn- und Pflegeheim Lienz erreichen“, so die Osttiroler Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“.
Für sie als leidenschaftliche und erfolgreiche Unternehmerin sei es bereits bei ihrem Einstieg in die Politik klar gewesen, dass sie nur für einen „überschaubaren Zeitraum“ Mandate übernehmen könne. „Politik lebt – so wie das Unternehmertum – nicht nur von Kontinuität, sondern auch von Veränderungen und Wechsel“, meint Greiderer. Daher habe sie sich schon vor einigen Monaten entschieden, keine neuen politischen Funktionen mehr anzustreben, bleibe aber weiterhin in der Frauenbewegung und bei „Frau in der Wirtschaft“ aktiv.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Büro Greiderer