Dachgleiche bei Wohn- und Pflegeheim gefeiert

Zur Firstfeier für das neue Wohn- und Pflegeheim in Nußdorf-Debant lud der Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz am Freitag, 23. Oktober 2015.

Am 30. März 2015 startete die Baufirma mit den Aushubarbeiten, am 13. Mai erfolgte die Spatenstichfeier, und schon am 23. Oktober konnte die Fertigstellung des Rohbaus für das neue Wohn- und Pflegeheim in Alt-Debant gefeiert werden. In Lienz, Matrei und Sillian betreibt der Gemeindeverband Bezirksaltenheime derzeit Heime mit 371 Plätzen, mit dem neuen Heim in der Marktgemeinde Nußdorf-Debant kommen 90 Plätze hinzu.

v.l.n.r.: LR Mag. Johannes Tratter, Bgm. LA DI Elisabeth Blanik (Lienz), Bgm. Ing. Andreas Pfurner (Nußdorf-Debant), Verwalter Franz Webhofer

v.l.n.r.: LR Mag. Johannes Tratter, Bgm. LA DI Elisabeth Blanik (Lienz), Bgm. Ing. Andreas Pfurner (Nußdorf-Debant), Verwalter Franz Webhofer

Insgesamt 13,6 Mio. Euro kostet das neue Wohn- und Pflegeheim in Alt-Debant, rund 7,4 Mio. steuert die Wohnbauförderung des Landes bei, ca. 3,3 Mio. Euro kommen von den 33 Verbandsgemeinden. Dem Verband gehören alle Osttiroler Gemeinden an, 326 Bedienstete arbeiten derzeit in den drei Heimen (260 Vollzeitäquivalente). Verbandsobfrau ist die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik. Sie bedankte sich bei der Firstfeier vor allem bei den bauausführenden Firmen und bei Franz Webhofer, Verwalter der Osttiroler Wohn- und Pflegeheime. „Franz Webhofer ist nicht nur der Leiter, der vor allem auch kostenmäßig alles im Griff hat, sondern auch eine wichtige Stütze im Verband“, so Blanik. Der Verband sei gut aufgestellt und habe sich auf den Neubau außerordentlich gut vorbereitet. „Mit dem Strukturplan Pflege hatten wir exakte Vorgaben, und wir machten eine eigene Analyse, um zu sehen, was wirklich notwendig ist. Die Vorbereitung ist bei solchen Projekten immens wichtig, und jetzt bin ich erstaunt, wie schnell alles gegangen ist“, betonte die Verbandsobfrau.

Durchwegen, Vernetzen, Ein- Aus- und Durchblicken, Orientieren, Kommunizieren und Menscheln waren für den Architekten Grundsätze bei der Planung des neuen Wohn- und Pflegeheimes.

Durchwegen, Vernetzen, Ein- Aus- und Durchblicken, Orientieren, Kommunizieren und „Menscheln“ waren für den Architekten Grundsätze bei der Planung des neuen Wohn- und Pflegeheimes.

Als besonders gut vorbereitetes Projekt bezeichnete auch LR Mag. Johannes Tratter den Neubau des vierten Osttiroler Wohn- und Pflegeheimes. „Hier zeigt sich, dass es von Vorteil ist, wenn es einen Verband für den ganzen Bezirk gibt. Ganz Osttirol zieht da an einem Strang. Das Projekt war ausgezeichnet vorbereitet, und so können zusätzlich zu den Wohnbauförderungs-Mitteln von 8 Mio. Euro noch einmal 4 Mio. Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds für den ganzen Gemeindeverband fließen“, so Tratter. Die Baufertigstellung ist für September 2016 geplant, das neue Heim soll dann im November 2016 in Betrieb gehen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images, Visualisierung: Mariacher & Partner

24. Oktober 2015 um