Buslinie Lienz – Kitzbühel stößt an Kapazitätsgrenzen
Seit Einführung der Schnellbuslinie im Dezember 2007 hat sich die Anzahl der Fahrgäste verdoppelt. Bundesrätin Greiderer sieht Anbindung als Erfolg.
Am 9. Dezember 2007 wurde die Schnellbuslinie Lienz – Kitzbühel in den Fahrplan aufgenommen. Die Ostirolerinnen und Osttiroler haben seitdem die Möglichkeit, mit einem Bus nach Kitzbühel zu kommen, der an die Zuganbindungen Richtung Innsbruck ausgerichtet ist. Somit kann man in gut drei Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Osttirol in die Landeshauptstadt gelangen. „Ich bin froh, dass ich vor fünf Jahren mit dieser Idee bei den Verkehrsexperten und bei LR Anton Steixner auf Gehör gestoßen bin. Das Land Tirol hat damals eine Finanzierung des Projekts bis 2013 zugesagt“, freut sich Bundesrätin Elisabeth Greiderer. Nun gehe es darum, diese sinnvolle und erfolgreiche Buslinie zu erhalten und weiter zu optimieren. „LR Steixner hat die Finanzierung dieses Projektes auch über 2013 hinaus bestätigt“, so Greiderer, die festhält, „dass sich unsere Hoffnung, hier wirklich eine Alternative zum Privatverkehr zu bieten, erfüllt hat.“
Momentan fährt der Bus an Wochentagen sechs Mal täglich, an Samstagen fünf Mal und an Sonn- und Feiertagen vier Mal nach Kitzbühel. Die Zahl der Fahrgäste hat sich seit Einführung der Linie verdoppelt und es gibt vor allem an Wochenenden bereits Kapazitätsengpässe. Eine zusätzliche Verbindung an Sonn- und Feiertagen ist daher in Vorbereitung.
„Der Einsatz für unseren Bezirk lohnt sich, wenn man konkrete, realisierbare Vorschläge hat. Wenn sich Projekte wie diese Verkehrsanbindung als sinnvoll erweisen, werden wir in Lienz auch von Innsbruck unterstützt“, resümiert Elisabeth Greiderer.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Alexander Rogger



