Bürgermeister fordern Erhalt von Polizeidienststellen

Als unverzichtbar für die Region bezeichnen die Bürgermeister von St. Jakob, St. Veit und Hopfgarten i.D. die beiden Polizeidienststellen in Huben und St. Jakob.

Angesichts der Diskussion um eine mögliche Schließung von Polizeiinspektionen in Osttirol fordern Bgm. Vitus Monitzer, Franz Hopfgartner und Mag. Gerald Hauser in einem Brief an die zuständige Ministerin, Johanna Mikl-Leitner, den Erhalt der Dienststellen in St. Jakob i.D. und Huben. Als Argumente führen die Politiker die Nähe zum italienischen Staatsgebiet, die Bedeutung der Polizeipräsenz für Bevölkerung und Gäste sowie den notwendigen und wichtigen Einsatz der Polizei in Zusammenhang mit Straßensperren aufgrund von Lawinen, Steinschlag oder Murenabgängen an.

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Die Polizeidienststelle in Huben könnte dem Sparstift des Innenministeriums zum Opfer fallen. Von den derzeit knapp 1 000 Polizeidienststellen österreichweit stehen rund 100 zur Diskussion.

Gerade in dieser Hinsicht sichern, so die Bürgermeister, die zwei Polizeiinspektionen eine unverzichtbare Hilfestellung für die Gemeinden. Und nicht zuletzt müssten BürgerInnen, die, aus welchem Grund auch immer, mit der Exekutive persönlich Kontakt aufnehmen wollen, im Falle einer Schließung der Dienststellen nach Matrei i. O. oder nach Lienz fahren – d.h. von St. Jakob aus mindestens an die 30 bzw. 40 Kilometer. Diese Entfernungen seien auch bei Fahrten zu einem Einsatzort im Defereggental zu berücksichtigen.

Hier das Schreiben der Deferegger Bürgermeister im Original als Download

Text: J. Hilgartner, Fotos: Peter Maszlen-Fotolia, Journal

16. Januar 2014 um