Blanik: „Tirol Schlusslicht bei schulischer Tagesbetreuung“

Als Baustelle bezeichnet die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik die schulische Tagesbetreuung in Tirol – Lehrpersonal soll Zahlungen für Nachmittagsschule erhalten.

„Tirol ist im Bundesländervergleich mit einer Quote von 4,14% absolutes Schlusslicht bei der schulischen Tagesbetreuung und schafft nach Prognose des Unterrichtsministeriums für das kommende Schuljahr 2012/2013 eine Angebotssteigerung von null Prozent“, bemängelt SP-Landtagsabgeordnete DI Elisabeth Blanik. Sie erwarte sich, dass die vom Bund für den Ausbau der Infrastruktur und der Betreuungsplätze in der schulischen Tagesbetreuung zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel entsprechend eingesetzt werden.

„Prämien für das Nachmittagslehrpersonal sind ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den ganzen Tag – Vormittag wie Nachmittag – gleichwertig zu entlohnen“, sagt Blanik und fordert die zuständige Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader auf, sich bei Finanzministerin Dr. Maria Fekter dafür stark zu machen, dass diese im Rahmen der Lehrerdienstrechtsverhandlungen an einer Lösung für eine ganztägig verschränkte Schule mitarbeitet. „Die Vorteile ganztägiger Schulangebote liegen auf der Hand und werden nur noch von wenigen angezweifelt. Deswegen ist es wichtig, auch den Kindern, Jugendlichen und Eltern in Tirol ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot zu bieten und das bestehende auszubauen“, fordert Blanik rasches Handeln und die Umsetzung von Landeshauptmann Günther Platters Ankündigung, Tirol zum familienfreundlichsten Bundesland zu machen.

Text und Foto: Raimund Mühlburger

10. August 2012 um