Viel Neues in der Bezirkshauptmannschaft

Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner stellte heute, 20.9., das neue Beschilderungssystem und Besprechungszimmer sowie zwei neue Führungspersönlichkeiten der BH Lienz vor.

„Das neue Beschilderungssystem soll es unseren Bürgerinnen und Bürgern leichter machen, sich in der BH Lienz zurecht zu finden und sich in einer gewissen Weise aufgenommen zu fühlen“, meinte Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner bei der Vorstellung von Neuerungen im Amtsgebäude in der Lienzer Dolomitenstraße am 20. September 2012. Die neuen Hinweistafeln sind in den Farben Orange und Grün gehalten, 50 000 Symbole von Frauen und Männern an den Glastüren sollen die Einwohner des Bezirkes darstellen, und vom Erdgeschoss bis zum fünften Stock sind an den Wänden alle 33 Osttiroler Gemeinden mit ihrer Seehöhe angeführt. Der Infopoint im Eingangsbereich gibt eine Übersicht über die Referate in den einzelnen Stockwerken, und auf der neuen Amtstafel findet man auf zwei Seiten Informationen und Kundmachungen. „Die BH soll sich meiner Meinung nach mehr auf ihre inneren Werte konzentrieren, deswegen haben wir auch im Innenbereich viel umgestaltet. Die Farben Grün und Orange stehen für Offenheit und Transparenz“, so die Behördenleiterin.

Neu gestaltet wurde auch das Besprechungszimmer „Schlossberg“ im ersten Stock. „Dieser Raum ist nun vielseitig für Besprechungen mit zehn bis 15 Personen nutzbar und mit Leinwand und Küche ausgestattet“, erklärte die Bezirkshauptfrau. Dieses Zimmer soll auch der Bezirkseinsatzleitung bei Katastrophenereignissen zur Verfügung stehen und ist deswegen mit einem Notstromaggregat ausgestattet. Auch im Personalbereich will die Bezirkshauptfrau in der BH Lienz mit ihren 100 Plansollstellen, davon 58 weiblichen Mitarbeitern, nach und nach einiges umgestalten. „Ich will die MitarbeiterInnen verstärkt nach ihren Talenten einsetzen. Mit 1.9.2012 leitet daher Dr. Bettina Heinricher mit ihrer ausgezeichneten Sozialkompetenz das Umweltreferat und Mag. Philipp Pedevilla als talentierter Fachjurist das Verkehrsreferat“, erklärt Juristin Reisner, die als Behördenleiterin seit März 2012 selbst für alle Angelegenheiten des Katastrophenschutzes zuständig ist. „Besonders wichtig ist ein funktionierendes Bürgerservice, das neben meinem Büro erste Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger sein soll“, so die Osttiroler Bezirkshauptfrau abschließend.

Text und Foto: Raimund Mühlburger

20. September 2012 um