Arbeitssuchende profitieren von Programm des Landes
Seit 2009 wurden im Rahmen des gemeindenahen Beschäftigungsprogramms 1.002 Arbeitssuchende mit schlechten Perspektiven in den Arbeitsmarkt integriert.
Unter dem Titel „Aktion 4000″ wurde im Jahre 2009 das gemeindenahe Beschäftigungsprogramm gestartet. Landesrat Mag. Johannes Tratter zieht nun eine durchaus positive Bilanz. „1.002 Langzeitbeschäftigungslose und Arbeitssuchende mit schlechten Perspektiven wurden seit Beginn des Programms in den Arbeitsmarkt integriert“, berichtet Tratter. Der Landesbeitrag für das gemeinsam mit dem AMS Tirol durchgeführte Programm beläuft sich auf 2,4 Mio. Euro. Darin enthalten sind 340.000 Euro für die Fortführung im Jahr 2015. „Ziel ist, auch heuer wieder 190 Personen in Beschäftigung zu bringen“, so Tratter.
Langzeitarbeitslose bzw. Menschen, die gefährdet sind, längere Zeit beschäftigungslos zu sein, werden im Rahmen des Programms an Gemeinden, Gemeindeverbände und gemeindenahe Dienstgeber – vor allem Unternehmen und Vereine mit sozialer Ausrichtung – vermittelt. Dem Dienstgeber werden für maximal acht Monate 80% der Lohnkosten ersetzt.
34% der Fördermittel sind in den bevölkerungsreichsten Bezirk Innsbruck-Land inklusive Landeshauptstadt geflossen, dahinter folgt mit 27,6% der Bezirk Lienz. Rund 65% aller durch das gemeindenahe Beschäftigungsprogramm vermittelten Personen konnten nach Ablauf der Projektphase in den Normalbetrieb übernommen werden.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Land Tirol
