17 Breitband-Projekte in Osttirol auf Schiene

50 Mio. Euro stellt die Landesregierung bis 2018 für den Breitbandausbau in Tirol zur Verfügung – 170.000 Menschen werden vom neuen Glasfasernetz profitieren.

100 Tiroler Gemeinden realisieren derzeit mit Unterstützung des Landes ihre eigenes Glasfasernetz. Für Breitbandvorhaben von Gemeinden und Betrieben sind bis 2018 Landesmittel in Höhe von 50 Mio. Euro reserviert. „Rund 170.000 Tirolerinnen und Tiroler werden vom neuen Glasfasernetz profitieren, das ultraschnelles Internet mit 100 Mbit/s und mehr erlaubt“, bilanzierte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf anlässlich eines Workshops mit GemeindevertreterInnen. Über 100 BesucherInnen informierten sich am Dienstag, 3. März 2015, im Landhaus über das erweiterte Serviceangebot und wie Synergien genutzt und Kosten gespart werden können. Darüber hinaus wurden rechtliche und technische Themen sowie Liegenschaftsfragen oder die Betreibersuche behandelt.

Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Mag. Rainer Seyrling von der Abteilung Wirtschaft und Arbeit beim Workshop

Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Mag. Rainer Seyrling von der Abteilung Wirtschaft und Arbeit beim Workshop

„Auf Gemeindeebene sind weitreichende Investitionsentscheidungen zu treffen, daher ist es uns wichtig, ausreichend zu beraten und aufzuklären“, so die Wirtschaftslandesrätin. In Osttirol wird in Amlach ein Folgeprojekt umgesetzt. Neue Gemeindeprojekte gibt es in Ainet, Assling, Dölsach, Gaimberg, Heinfels, Iselsberg-Stronach, Lavant, Leisach, Lienz, Nikolsdorf, Nußdorf-Debant, Oberlienz, Schlaiten, Strassen, Thurn und Tristach.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Sergeynivens/Fotolia, Land Tirol/Rainalter

04. März 2015 um