Von der Feuernacht zur Autonomie: Dauerausstellung „Opfer für die Freiheit“
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte Südtirols nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Autonomieabkommen 1972 und vor allem in die Situation der 1960er Jahre.
Im Mittelpunkt stehen jene Personen, die bereit waren, ein „Opfer für die Freiheit“ zu bringen – die Aktivisten des „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS). Seinen Ursprung hat der „Südtirol-Konflikt“ in der Besetzung Südtirols durch Italien nach dem Ersten Weltkrieg und in den Zwangsmaßnahmen in der faschistischen Zeit. Die Aktivisten der ersten Stunden versuchten auf die Probleme der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols aufmerksam zu machen. Vorerst als „ziviler Widerstand“, ab 1961 bis 1967 aber auch mit Anschlägen gegen faschistische Denkmäler und Symbole der italienischen Staatsmacht. Zahlreiche BAS-Aktivisten wurden inhaftiert und gefoltert. In der Ausstellung wird zudem der Opfer auf beiden Seiten gedacht – letztlich kamen mindestens 35 Personen im „Südtirol-Konflikt“ ums Leben und zahlreiche weitere wurden verletzt.
Öffnungszeiten
DI bis FR von 10.00 bis 12.00 Uhr
und von 15.00 bis 17.00 Uhr
SA von 10.00 bis 12.00 Uhr;
Kostenloser Eintritt.
BAS – Verein Südtiroler Geschichte
Lauben 9, I-39100 Bozen
Tel.: +39 0471 214169
info@bas.tirol
www.bas.tirol

Fotos: © BAS – Verein Südtiroler Geschichte

