Extremsport: Von der Nordsee über Osttirol und den Großglockner ans Mittelmeer

Bei seinem Besuch im Nationalpark Hohe Tauern spendete Extremsportler Bernd Hummel für den Ausbau des barrierefreien Angebotes am Fuße des Großglockners.

Der Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol hatte am Samstag, 6. August, einen außergewöhnlichen sportlichen Besuch. Bernd Hummel, Mitorganisator des Einsteinmarathons in Ulm, will in 15 Tagen von der Nordsee ans Mittelmeer radeln und auf dem Weg drei Gipfel besteigen, darunter den Großglockne. Dabei spendet er mithilfe von Sponsoren für besondere Projekte.

Der passionierte Triathlet hat sich zu seinem 60. Geburtstag Großes vorgenommen: Im Rahmen seines Ausdauerprojekts „60 läuft – 60 drüber und drunter“ will er in 15 Tagen von der Nordsee ans Mittelmeer radeln und auf dem Weg drei Gipfel besteigen: die Zugspitze, den Großglockner und den Triglav – 1.500 Kilometer und 25.000 Höhenmeter sind dabei zu bewältigen.

Am 5. August bestieg Bernd Hummel den Großglockner von der Osttiroler Seite aus über den Stüdlgrat. Bei seinem Besuch im Nationalpark Hohe Tauern spendete er für ein besonderes Projekt. Mithilfe seines Sponsors „Sanitätshaus Häussler“ (Ulm und Umgebung) wurden 1.500 Euro für den Ausbau des barrierefreien Angebots am Fuße des Großglockners übergeben. Speziell für Besucher*innen mit Rollstuhl ausgelegte Informationselemente am Streckenrand informieren zu naturkundlichen Themen wie etwa die Flora und Fauna des Ködnitztals sowie Tipps zur Wildtierbeobachtung der „Big Five“.

Im Nationalpark-Infobüro werden Besucher*innen in der Handhabung der vom Nationalpark kostenlos zur Verfügung gestellten „Swiss-trac”-Geräte (Zuggeräte für Rollstühle) durch Nationalparkranger*innen fachgerecht eingewiesen. Auch Ferngläser zur Wildtierbeobachtung können vor Ort entliehen werden.

 

Text: Redaktion, Foto: NPHT

09. August 2022 um