Toblach: Umjubeltes Konzert der Bläserphilharmonie

Beim ersten Konzert außerhalb des Bezirkes begeisterte die Bläserphilharmonie Osttirol am 2. Jänner im Gustav-Mahler-Saal in Toblach über 500 Zuhörer.

Voll motiviert probten die Musikerinnen und Musiker der Bläserphilharmonie Osttirol während der vergangenen Advent- und Weihnachtszeit für das Neujahrskonzert in Toblach. Die Möglichkeit, im Gustav-Mahler-Saal mit seiner hervorragenden Akustik konzertieren zu dürfen, war Ansporn genug, um mit viel Freude und Einsatz ans Werk zu gehen.

Lukas Hofmann dirigierte das Orchester in perfekter Manier.

Lukas Hofmann dirigierte das Orchester in perfekter Manier.

Über 500 musik- und kulturinteressierte Zuhörer kamen am Freitag, 2. Jänner 2015, in den Gustav-Mahler-Saal und lauschten den feierlichen Klängen unter dem Motto „Von Wien in die Welt“. Mit dem Marsch „Gruß aus Wien“ von Robert Stolz startete das Konzert fulminant, darauf folgte die Ouvertüre „Russlan and Ludmilla“ von Michail Glinka. Von Russland kehrte das Orchester danach mit der Polka „Damenspende“ von Johann Strauß Sohn wieder zurück nach Wien. Die Klarinettistin Gabi Trost aus Matrei brillierte als Solistin im letzten Stück des ersten Konzertteils – Rossinis „Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester“.

Die bekannte Matreier Musikerin Gabi Trost brillierte mit ihrer Klarinette als Solistin.

Die bekannte Matreier Musikerin Gabi Trost brillierte mit ihrer Klarinette als Solistin.

In der Pause lud das Team des Kulturzentrums Grandhotel Toblach zu einem Glas Sekt. Danach präsentierte die Bläserphilharmonie Osttirol unter der Leitung von Lukas Hofmann Feierliches von Nikolai Rimsky-Korsakov, nämlich „Procession of the Nobles“. Als Reiseführer und Moderatoren fungierten Anna Oberrauch und Michael Egger. Sie stimmten das Publikum auch auf das modernste Stück des Abends ein – „Time to take back the Knights“ aus der Feder von Stephen Mellilo. Danach folgten mit einem Auszug aus der Filmmusik zu „Schindlers Liste“ ruhigere Kläge, Sabine Wilhelmer aus dem Lesachtal beeindruckte dabei als Solistin.

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Danach begab sich das Orchester wieder auf eine Reise nach Russland. Dmitri Schostakowitschs „Jazz Suite No. 1″ verzauberte das Publikum mit beschwingten Tönen. Mit rhythmischen Klängen – „Conge del Fuego“ von Arturo Marquez – wurde das offizielle Konzertprogramm abgeschlossen. Für den tosenden Applaus bedankten sich die Osttiroler Musikerinnen und Musiker sowie Dirigent Lukas Hofmann mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater. Den großen Erfolg ihres ersten „Auslandskonzertes“ feierten die Mitglieder der Bläserphilharmonie Osttirol anschließend in der Pizzeria Glory in Heinfels.

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Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Privat

03. Januar 2015 um