Trenker-Fotografien zeigen die Vielfalt Jerusalems

Am 19.1. lädt man um 19.00 Uhr im Kunstraum Café Mitterhofer zur Vernissage „Concrete“ mit Fotografien des Pustertalers Andreas Trenker ein. Die Ausstellung ist bis 8.3. zu besichtigen.

„Concrete“ (engl. – „Beton“) wird meistens mit grauer Eintönigkeit, Schmutz und Kälte assoziiert. Jedoch bedeutet dasselbe Wort auch „handfest“, „greifbar“ oder „wirklich“. Im Kontrast zur chromatischen Eintönigkeit der Landschaft zeigt sich die Varietät Jerusalems an den Schnittstellen der verschiedenen Kulturen. Die Stadt im Nahen Osten gilt als „eye of the hurricane“ im arabisch-israelischen Konflikt, als Ort, wo alles aufeinander trifft und trotzdem eine unwirkliche Ruhe herrscht, als ein Konglomerat aus verschiedenen Sprachen, Kulturen, Religionen, Fanatismus und Geschichte.

Der gebürtige Innichner Andreas Trenker hielt sich als Student an der Freien Universität Bozen im Rahmen eines Auslandssemesters auch an der Bezalel Academy of Design and Art in Jerusalem auf und befasste sich in dieser Zeit intensiv mit dem Nahost-Konflikt. In seinen Arbeiten spielen gesellschaftliche Hintergründe, Konflikte sowie politische und kulturelle Verände­rungen eine wichtige Rolle.

Trenkers Fotografien können Interessierte vom 19.1. bis 8.3. im Kunstraum Café Mitterhofer in der Rainerstraße 4 in Innichen/Südtirol sehen. Öffnungszeiten: Mo bis Sa von 7.00 bis 20.00 Uhr.

Text: E. Hilgartner, Foto: Trenker

07. Januar 2013 um