Toblach: Festival Dolomites 2026 hinterlässt Publikum mit Staunen und Begeisterung
Für ein fulminantes Finale sorgten am Samstag, 28. März, das K.K.-Klang-Kabinett mit tief verwurzelten Dialekt-Songs und das Sweet Alps Orchestra mit einer mitreißenden Klangwolke zwischen Alpen, Balkan und Afrika.
Das Festival Dolomites vom 14. bis 28. März war wiederum ein musikalischer Höhenflug, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eindrucksvoll ineinandergriffen.
Am 21. März entfaltete sich mit „Gleißend klingendes 1913“ ein intensiver Abend zwischen Literatur und Musik: Christian Sutter und das Windsbraut Quartett ließen ein Jahr der Extreme aufleben – zwischen künstlerischer Blüte und nahendem Umbruch. Flirrende Klänge trafen auf eindringliche Texte, ergänzt durch eine kuratierte Mini-Ausstellung mit Werken und Büchern jener Zeit.
Christian Sutter und das Windsbraut Quartett
Einen Tag später setzte das Landesjugendorchester Südtirol unter Edwin Cáceres-Peñuela ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft. Mit Stargast Benjamin Schmid und der Uraufführung von Mathias Schmidhammers „The Big Bang“ erlebte das Publikum einen eruptiven Klangprozess von seltener Intensität.
Am 27. März faszinierte Wolfgang Muthspiel mit seinem Soloprogramm „Etudes/Quietudes“: virtuos, poetisch, frei – ein fein gesponnener Dialog zwischen klassischer Gitarre und Jazz.
Das K.K.-Klang-Kabinett
Das große Finale am 28. März gehörte neuen Stimmen: Das K.K.-Klang-Kabinett (Christina Flatscher, Sarah Haller, Katharina Kurz, Jasmin Marth, Paula Mittich, Anna Schnegg) berührte mit „Daham” – roh, ehrlich, tief verwurzelt im Dialekt. Im Anschluss entfaltete das Sweet Alps Orchestra (Martin Ohrwalder, Paolo Trettel, Klaus Dickbauer, Achille Succi, Nicolo Zanella, Helga Plankensteiner, Federico Pierantoni, Peter Cazzanelli, Michael Lösch, Glauco Benedetti, Matteo Giordani) mit „Voyage” eine mitreißende Klangreise zwischen Alpen, Balkan und Afrika.
Das Sweet Alps Orchestra
Text: Redaktion, Fotos: Max Verdoes


