Sebastian Baur liest im Pusterer Dialekt in Lienz

Der in Berlin lebende geborene Toblacher Schauspieler und Literat liest am 22. Oktober 2013 in der Stadtbücherei Lienz aus seinen Erzählungen und Gedichtsammlungen.

Wolfgang Sebastian Bauer ist Autor von Kurzgeschichten, Gedichten und Beiträgen für Anthologien sowie Zeitschriften und textet unter anderem auch für die Südtiroler Folk-Gruppe Titlá. Sein schauspielerisches Handwerk hat er am Theater erlernt. Baur hat bereits mit namhaften Regisseuren an deutschsprachigen Bühnen und in England gearbeitet, in Österreich unter anderem auch am Wiener Burgtheater. Während seiner Ausbildung zum Schauspieler studierte Sebastian Baur Fremdsprachen, die ihm die Mitwirkung in europäischen und deutsch-amerikanischen Film- und TV-Coproduktionen ermöglicht haben. Baur ist außerdem Lehrbeauftragter für literarische Rezitation an verschiedenen Universitäten und Bildungseinrichtungen.

Für die Publikation seiner eigenen Texte, Klänge und Bilder hat Sebastian Baur die Edition Goiapui gegründet. „Goiapui ist der Name des kleinen Jungen, der ich war, als ich im Dorf aufwuchs. Dort wurde man nach dem Haus benannt, in dem man geboren wurde. Unser Haus trug den Namen seines Erbauers. Das war mein Großvater, der Bäckermeister Engelbert Goier. Ich war also der ‚Goierbub‘, in der Mundart meines Dorfes der ‚Goiapui‘. Der Name steht für Ideen und Projekte, die der Welt meiner Kindheit entspringen. Goiapui steht für Kreativität und ist eine magische Formel“, erklärt Sebastian Baur dazu.

In der Stadtbücherei Lienz liest der Schauspieler und Literat am Dienstag, 22. Oktober 2013, um 19.00 Uhr, aus seinen Erzählungen und bisher erschienenen Gedichtsammlungen. Auch Kostproben aus seinen Tiergeschichten im Pustertaler Dialekt und in Hochdeutsch mit dem Titel „di Oschpilemugge unt ondra Fiicho wi du unt i“ (die Hoppalamücke und andere Tiere wie du und ich) werden zu hören sein.

Karten bei der Stadtkultur Lienz um 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) und an der Abendkassa um 12 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Bjoern Kommerell

16. Oktober 2013 um