Mehr als 150 Besucher bei Pedit-Vernissage in Lienz

Am 1.4. fand am Brennerleweg die Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Hermann Pedit statt. Bis 6.6. wird Besuchern ein Überblick über die Schaffensperioden des Künstlers geboten.

Die Bürgermeisterin der Stadt Lienz, DI Elisabeth Blanik, verwies in ihrer Eröffnungsansprache auf die letztjährige große Jubiläumsausstellung für den Kunstschaffenden auf Schloss Bruck und die Überreichung der Lienzer Ehrenbürgerschaft an Hermann Pedit. „Hermann Pedit war der Grandseigneur der Osttiroler Kunst. Es freut mich sehr, dass sein Lebensmensch – seine Frau Liz – diese Ausstellung mitbetreut und auch während der Öffnungszeiten anwesend ist. Die Schau, die ich heute eröffnen darf und die noch im letzten Jahr gemeinsam mit Hermann Pedit selbst geplant wurde, bietet einen Überblick über die einzelnen Lebens- und Schaffensphasen dieses bedeutenden Lienzer Künstlers.“

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Galerist Gaudens Pedit nahm in seinen einführenden Worten auf die künstlerische Zielrichtung und den Entwicklungsweg seines Vaters Bezug: „Hermann Pedits Hauptinteresse galt von den Jahren mit Fritz Wotruba an der Akademie der bildenden Künste in den 50er-Jahren bis zu seinem Tod der malerischen Erforschung und Vermittlung eines inneren, auch transzendenten Naturerlebnisses. Landschaften und Berge portraitierte er nur selten. Er versuchte vielmehr Wesentliches, über den Einzelfall Hinausgehendes festzuhalten und dieses eingebunden in eine uns mitumfassende Schöpfung zu sehen.“

Die Ausstellung in der Galerie am Brennerleweg 1 in Lienz ist bis zum 6. Juni 2015 von Mittwoch bis Freitag von 14.00 – 18.00 Uhr und samstags von 10.30 – 12.30 Uhr bzw. von 14.00 – 18.00 Uhr zu sehen. Im Galeriegebäude befinden sich die Arbeiten der 50er- und 60er-Jahre (Sie zeigen Hermann Pedit als stilsuchenden jungen Maler, der von Impressionismus, Kubismus und Surrealismus beeinflusst ist.) und der Zeit von der Mitte der 60er-Jahre bis Ende der 80er, in der er zu seinem eigenen, unabhängigen und persönlichen künstlerischen Ausdruck fand. Im anschließenden Künstleratelier werden die größeren Bilder und die Werke der 90er-Jahre bis zum Ende seines Schaffens präsentiert.

Text: J. Hilgartner, Fotos: Brunner Images

02. April 2015 um