Märchenhafter Abend im Gasser Stall in St. Jakob

Alpenländische Zaubermärchen, die von der Kunst und vom Glück erzählen, standen am Mittwochabend im Rahmen der Osttiroler Naturgeschichten in St. Jakob am Programm.

Faszinierend waren nicht nur die Geschichten, sondern auch der Erzähler und das Ambiente des Gasser Stalls in St. Jakob. Das Futterhaus ist Teil eines rund 200 Jahre alten Einhofes und wird seit Jahrzehnten nicht mehr für seinen Ursprungszweck benutzt. Für die Osttiroler Naturgeschichten stellten Elke und Martin Gasser diesen besonderen Ort zur Verfügung.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren vom Erzählkünstler und vom Ambiente des Gasser Stalls fasziniert.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren vom Erzählkünstler und vom Ambiente des Gasser Stalls fasziniert.

Helmut Wittmann erzählte am Abend des Mittwoch, 1. August 2012, spannende Geschichten unter dem Motto „Unter dem Wunschbaum – Alpenländische Zaubermärchen vom Glück und von der Kunst“. Wittmann hat dafür gesorgt, dass die UNESCO das Märchenerzählen auf die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt hat. Er freute sich über den stimmigen Rahmen und brachte die kleinen und großen Zuhörer mit seiner Erzählkunst zum Staunen. Auch das Tiroler Märchen „Der Bauer Hans“ war zu hören. Der Erzählkünstler gab Tipps, wie man reich und glücklich werden kann, auch wenn man nur eine Erbse besitzt. Franz Bernegger sorgte mit seiner Bockpfeife, einem sehr alten heimischen Instrument, für die musikalische Umrahmung.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Seppi Oblasser

02. August 2012 um