Leopold Ganzer-Ausstellung auf Schloss Bruck
Am 9. Mai wird um 19.00 Uhr abends die Ausstellung „Natur und Abstaktion – eine Symbiose“ von Leopold Ganzer feierlich auf Schloss Bruck eröffnet.
2014 wäre der Maler und Grafiker Leopold Ganzer 85 Jahre alt geworden. Dies ist Anlass genug, ihm eine Retrospektive mit ausgewählten Bildwerken aus seinen unterschiedlichen Schaffensphasen zu widmen. Als jüngstes von acht Kindern in Innichen geboren, lebte er für viele Jahre in Osttirol. Hier fand er nach seiner Zeit in Wien ab 1958 seine eigene Stilentwicklung zur abstrahierten Ausdrucksweise.
Die biografischen Stationen des Malers sind gekennzeichnet von regen nationalen und internationalen Ausstellungsaktivitäten – und nicht minder von Bedeutung war sein Einfluss auf das Kunstgeschehen in Lienz. Bereits 1956 sorgte er mit kubistisch umgesetzten Bildmotiven in der Spitalskirche in Lienz, wo er gemeinsam mit Franz Walchegger, Josef Manfreda und Adrian Egger ausstellte, für Aufsehen. Er war außerdem 1964 Mitinitiator bei Gründung der „Städtischen Galerie“ in Lienz und leitete diese auch für einige Jahre.
In der Ausstellung, die in den Räumen des im Vorjahr adaptierten Westtrakts stattfindet, werden 26 Bildwerke in Öl- und Acryltechnik aus unterschiedlichen Werkzyklen der 1950er-Jahre bis zu seinen letzten gemalten Bildern von 2007 gezeigt. In der Werkschau veranschaulichen außerdem 16 Tusche-Grafiken unterschiedlicher Entstehungszeit das Repertoire des Künstlers.
Text: Redaktion/PR Schloss Bruck, Fotos: Museum Schloss Bruck
