„KUNSTtransPORT“ lädt zur „TATENspeicherung“ ins Wha
Installationen, eine audio-visuelle Theaterperformance mit Tusche auf Leinwand und Performances von DJs bietet am Freitag, 28. November, das Cafe Wha in Lienz auf.
Im letzten Jahr war die Gruppe „KUNSTtransPORT“ mit ihrem Konzept „Druckausgleich“ im Club 44 in Lienz zu Gast. Am Freitag, 28. November 2014, ist der Künstlerverein mit „TATENspeicherung“ wieder in der Osttiroler Bezirkshauptstadt zu sehen. Dabei wird die permanente Überwachung im täglichen Leben hinterfragt und in Kontext mit Selbstbestimmung gestellt. Kuratoren sind Johanna Huter und Johannes Bodner. In den Projekten des Künstlervereins trifft Theater auf Musik, Film auf Text und Smalltalk auf Poesie. „Raum und Grenzen verwischen. Kunstrichtungen und Medien werden verknüpft. Angestrebt wird die Suche nach neuen, vielfältigen Ausdrucks- und Rezeptionsmöglichkeiten“, erklären die beiden Kuratoren zu ihren Ausdrucksweisen.
Bei „TATENspeicherung“ präsentieren Tiroler KünstlerInnen – auch Osttiroler Beiträge sind dabei – gemeinsame und auseinandergehende Positionen, die sich mit einer Welt auseinandersetzen, in der sich Sicherheit und Freiheit widersprechen, während jeder einzelne Schritt eine Unmenge an Daten und damit Wirklichkeit erzeugt, wenn auch oft nur digitale. „Unsere Gruppe bietet jungen Köpfen einen Präsentations- und Aktionsraum und kann das vielseitig interessierte Publikum nahversorgen“, so Johanna Huter und Johannes Bodner.
Die „TATENspeicherung“ beginnt um 20.00 Uhr. Nach der offiziellen Begrüßung um 21.00 Uhr ist eine audio-visuelle Theaterperformance mit Tusche auf Leinwand von Johanna Huter, Carmen Fetz und Johannes Bodner zu sehen. Bis 22.00 Uhr ist „Subtape/beat.sem-pres“ für die DJ-Performance verantwortlich, ab 22.00 Uhr Daniel Wibmer von „tauernkollektiv“. Während des gesamten Abends werden verschiedene Installationen – Malerei, Video, Hörstationen etc. – gezeigt.
Text: Raimund Mühlburger, Grafik: Simona Schett
