Gitarrenvirtuose Álvaro Pierri wieder in Lienz

Der international erfolgreiche, klassische Gitarrist mit Osttirol-Bezug gibt sich auf Einladung der Stadtkultur am 29. März um 20.00 Uhr in der Lienzer Spitalskirche die Ehre.

Der 1952 in Montevideo, Uruguay, geborene Künstler Álvaro Pierri stammt aus einer hochmusikalischen Familie. Mit fünf Jahren genoss er seinen ersten Musikunterricht am Klavier und an der Gitarre. Mit erst elf Jahren gewann er mehrere internationale Preise. Weltweit wird er heute als faszinierende Persönlichkeit der Gitarrenszene gefeiert und ist für seine atemberaubenden Phrasierungen und sein unerschöpfliches Klangfarbenspektrum bekannt.

Als weltweit anerkannter Pädagoge war Álvaro Pierri Professor an der Universität von Santa Maria in Brasilien, an der McGill Universität und später an der Hochschule für Musik in Kanada tätig. 2002 wurde er zum ordentlichen Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ernannt. Pierri gibt auch Meisterkurse im Rahmen zahlreicher bedeutender Musikfestivals rund um den Globus. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurde der Gitarrist 2008 zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Montevideo ernannt. Álvaro Pierri ist mit einer Lienzerin verheiratet.

Pierri, von Publikum und Kritikern gleichermaßen geschätzt, ist regelmäßig in den großen Konzerthäusern Europas, Nord- und Südamerikas sowie Asiens zu Gast. Nun kommt der Weltklasse-Musiker wieder nach Lienz und bringt ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm mit zu seinem Konzert in die Spitalskirche am 29. März. Mit dabei sind Werke bekannter Komponisten von Scarlatti bis Sor oder Villa Lobos, aber auch musikalische Leckerbissen von wenig gespielten Komponisten. Die beiden Konzertteile laufen unter den Titeln „Musik aus Italien und Spanien“ und „Musik aus Südamerika“.

Karten für das Konzert sind im BürgerInnenservicebüro in der Liebburg sowie an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen und Infos unter der Tel. 04852-600-519 oder auf www.stadtkultur.at

Text: Judith Goritschnig, Foto: Paul Wilke

23. März 2014 um