Gedenkausstellungen für Wibmer-Pedit geplant
Im Jahre 2015 jährt sich der Geburtstag der Schriftstellerin Fanny Wibmer-Pedit zum 125. Mal. Veranstaltungen und kleinere Ausstellungen sollen im kommenden Februar an sie erinnern.
Eine starke Frau und Persönlichkeit war die Osttiroler Schriftstellerin Fanny Wibmer-Pedit wohl ohne jeden Zweifel. Allein mit ihren historischen Romanen, vor allem mit „Die Pfaffin“ oder „Menardus“, bewies die sich selbst als „Volksschriftstellerin“ bezeichnende, 1890 in Innsbruck geborene, 1907 nach Oberlienz übersiedelte und heute beinahe in Vergessenheit geratene Autorin, dass sie sich sehr wohl ihren Platz in der Gegenwartsliteratur verdient.
Ein großer Teil des Nachlasses von Fanny Wibmer-Pedit befindet sich im Brenner-Archiv in Innsbruck, aber auch im Museum der Stadt Lienz lagern Originalmanuskripte, Bücher sowie Erinnerungsstücke, wie etwa das 1967 an sie verliehene Verdienstkreuz des Landes Tirol. In Osttirol, wo die Schriftstellerin bis zu ihrem Tod im Jahre 1967 in ihrem geliebten Haus „Erlschütt“ von ihrer Tochter Therese umsorgt wurde, hat sich ihre Enkelin Helga Franz der Aufgabe gestellt, das Werk ihrer Großmutter den Menschen in Erinnerung zu rufen. Sie plant im Februar 2015 verschiedene kleine Gedenkausstellungen und Werkpräsentationen. Wie LA Bgm. DI Elisabeth Blanik bei einer Pressekonferenz am 6.8. mitteilte, stellt die Stadt Lienz dafür Ausstellungstücke zur Verfügung.
Text: E. Hilgartner, Foto: Dina Mariner
