Fritz Ruprechter stellt in Innsbruck aus
Bilder des gebürtigen Matreiers sind ab 29. März gemeinsam mit Skulpturen der in Kärnten lebenden Künstlerin Sibylle von Halem in der Galerie Nothburga zu sehen.
Fritz Ruprechter hat für sein bildnerisches Schaffen eine eigene Technik entwickelt. Auf Holz, Papier oder Karton trägt er Aquarellfarben und Industrielacke auf, die wiederum mit Paraffin überarbeitet werden. Gerade, diagonale, sich kreuzende Linien zieht er mit Kugelschreiber und Bleistift oder erzielt sie durch Falzen und Falten des Trägermaterials. Obwohl die Linien nie parallel angeordnet sind, entsteht weder Unruhe noch Unordnung. Auf seinen Werken zu sehen ist vielmehr ein harmonisches Nebeneinander einer Vielzahl von Richtungen, Winkeln und Steilgeraden.
Sibylle von Halem arbeitet mit skulpturalen Objekten im Raum. Die Themenkreise von Privatsphäre und Ausgeliefertsein, Intimität und Öffentlichkeit, Zugehörigkeit und Auflösung ziehen sich über viele Jahre wie ein roter Faden durch unterschiedliche Werkgruppen aus vielfältigsten Materialien. In der Ausstellung mit Fritz Ruprechter in der Galerie Nothurga zeigt Sibylle von Halem eine Installation im Gewölbe, die eigens für diesen Raum geschaffen wurde. Außerdem sind schwebende Raumgebilde zu sehen, die im Innenhof fast wie unter freiem Himmel hängen. In den Galerieräumen präsentiert sie intime Objekte, deren Zugänglichkeit sich an der direkten Assoziation mit dem menschlichen Körper orientiert.

Vernissage am Dienstag, 29. März 2016, 19.00 Uhr, mit einer Einführung von Mag. Eleonora Bliem-Scolari. Galerie Nothburga, Innrain 41, Innsbruck. Die Ausstellung ist bis 23. April, Mittwoch bis Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr, und Samstag, von 11.00 bis 13.00 Uhr, geöffnet.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Privat
