Festival Mittersill: Begeisterung, Weltklasse und Standing Ovations im Oberpinzgau

Vier Tage lang verwandelte sich der Oberpinzgau in ein Zentrum internationaler Musikkultur – und das bei ausverkauften Konzerten, begeistertem Publikum und einem Feuerwerk an Emotionen und Klangfarben.

Mit überwältigendem Publikumszuspruch und musikalischen Sternstunden ist das Festival Mittersill 2025 zu Ende gegangen. Bereits das Eröffnungskonzert des Schneeberger & Bakanic Quartetts am Donnerstag, 9. Oktober, sorgte für ausgelassene Stimmung. Mit virtuosem Gypsy Swing, jazziger Raffinesse und feinem Wiener Charme entfachten Diknu Schneeberger und Christian Bakanic gemeinsam mit Julian Wohlmuth und Martin Heinzle jene musikalische Energie, die das ganze Festival prägen sollte: eine Verbindung von Leichtigkeit, Tiefgang und mitreißender Spielfreude.

Ein besonderes Glanzlicht setzte am zweiten Abend die junge Wiener Sopranistin Miriam Kutrowatz, begleitet vom deutschen Pianisten Justus Zeyen. Mit Schubert-Liedern, Mozart-Arien und feinen Anklängen an das österreichische Volkslied begeisterte sie das Publikum im Bösendorfer-Saal von Schloss Mittersill. Ihr Auftritt wurde mit minutenlangem Applaus und Standing Ovations gefeiert – ein eindrucksvoller Beweis ihres internationalen Formats und ihrer emotionalen Ausdruckskraft.

 

 

Den musikalischen Höhepunkt bildete das Festkonzert am 11. Oktober in der Pfarrkirche Mittersill unter der Leitung von Rubén Dubrovsky. Gemeinsam mit dem Chor Impulse aus Niedernsill, dem Klarinettenensemble Trio Clarino Alpin und der Blechbläsergruppe Alpenbradler spannten die Volksmusikalischen Stücke einen Bogen zur Kammerphilharmonie Mittersill, zu Werken von Mozart bis hin zu Johann Strauß.

Die begnadete Solistin Nikola Hillebrand setzte dabei noch einen drauf. Die Begeisterung des Publikums gipfelte in mehrfachen Standing Ovations – ein Moment, der die besondere Atmosphäre dieses Festivals perfekt widerspiegelte: Leidenschaft, Perfektion und Nähe zwischen Künstlern und Zuhörern.

 

 

Abgerundet wurde das Festival durch das traditionelle Krapfenfest im Felberturm, das mit regionaler Volksmusik und heiterer Stimmung den harmonischen Schulterschluss zwischen internationaler Hochkultur und gelebtem Brauchtum verdeutlichte.

Die Künstlerinnen und Künstler zeigten sich von der herzlichen Betreuung im Schloss Mittersill, das zugleich als Spielstätte und Rückzugsort diente, ebenso begeistert wie vom Publikum. „Das Festival Mittersill hat eine Strahlkraft entwickelt, die weit über die Region hinausreicht“, betonte das Festivalteam.

Bürgermeister Thomas Ellmayer zeigte sich hoch erfreut über den Erfolg: „Das Festival Mittersill ist in nur fünf Jahren zu einem fixen Bestandteil des österreichischen Kulturkalenders geworden. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe im Jahr 2026, die erneut musikalische Höhepunkte verspricht.“

 

Text: Redaktion, Fotos: Festival Mittersill

14. Oktober 2025 um