Festival Mittersill 2026: Vier Tage große Kunst und ein begeistertes Publikum
Das Festival Mittersill stand diesmal unter dem Motto „Volkskultur trifft Klassik“. Den künstlerischen Höhepunkt bildete das Konzert in der Pfarrkirche. Mit dem traditionellen Krapfenfest wurde das Festival abgeschlossen.
Die Verbindung internationaler Spitzenkunst mit heimischer Musiktradition, außergewöhnlichen Veranstaltungsorten und gelebter Pinzgauer Gastfreundschaft erwies sich einmal mehr als Erfolgsrezept. Den Auftakt bildete am Donnerstag, 8. Oktober, das Konzert des siebenköpfigen österreichischen Bläserensembles Federspiel im Samerstall in Niedernsill.
Am 9. Oktober stand Schloss Mittersill ganz im Zeichen des klassischen Liedgesangs. Der international renommierte Tenor Michael Schade gestaltete gemeinsam mit jungen Gesangstalenten einen außergewöhnlichen Liederabend mit Werken von Schubert, Schumann, Brahms und weiteren bedeutenden Komponisten.

Den künstlerischen Höhepunkt bildete das traditionelle Festivalkonzert am Samstag, 10. Oktober, in der barocken Pfarrkirche Mittersill. Unter der Leitung von Intendant Rubén Dubrovsky trafen die Kammerphilharmonie Hohe Tauern und die international gefragte Sopranistin Catalina Bertucci auf heimische Volksmusikensembles.
Am Sonntag, 11. Oktober, fand das Festival mit dem traditionellen Krapfenfest beim historischen Felberturm seinen Abschluss. Bei feinem Herbstwetter genossen zahlreiche Besucher frisch gebackene Pinzgauer Krapfen, regionale Spezialitäten und die Volksmusik der „Saupiz’n Musi“.
Der Erfolg des Festivals unterstreicht die kontinuierliche Entwicklung Mittersills zu einer Künstlerstadt mit überregionaler und internationaler Ausstrahlung. Die Künstler fühlen sich ausgesprochen wohl. Sie schätzen die außergewöhnliche Naturlandschaft der Hohen Tauern, die persönliche Atmosphäre und die Gastfreundschaft der Pinzgauer Bevölkerung.
Text: Redaktion, Fotos: Franz Reifmüller

