EU.kunstwände 2025: Fenster zur Geschichte, Identität und Zukunft des Mölltals

Unter der Projektleitung von Edith Lesnik vom TVB Mölltal und in Zusammenarbeit mit dem KunstRAUM Obervellach entstanden auch 2025 wieder eindrucksvolle Kunstwände, die das Mölltal in ein offenes Atelier verwandeln.

Das offene Atelier im Mölltal fasziniert – die Kunstwerke an den Hauswänden der Gemeinden sind zu einer echten Attraktion geworden. An den Infotafeln bekommen die Besucher mittels QR Code die Information über die Künstlerinnen und Künstler sowie die Geschichte zum Kunstwerk.

 

 

Die Kunstwände machen sichtbar, was das Mölltal prägt: Geschichte, Natur, Gemeinschaft und Zukunftsgeist. Sie laden Einheimische und Gäste gleichermaßen zum Verweilen, Staunen und Entdecken ein – und setzen ein starkes Zeichen für die kulturelle Kraft der Region.

 

 

Am Fernheizwerk Penk gestaltete die Salzburger Künstlerin Edith Sulzenbacher ein Wandbild, das Bergbaugeschichte, Natur und moderne Energieversorgung miteinander verbindet. Gleich nebenan, an der Fassade der „Alten Post“, ließ sie mit Szenen aus vergangenen Jahrhunderten den historischen Ort neu aufleben – ein Symbol der Erinnerung und Freundschaft.

 

 

In Flattach entstand unter Leitung von Fredda Wouters ein generationenübergreifendes Gemeinschaftswerk im Freibad: Sieben Teilnehmerinnen zwischen 11 und 78 Jahren öffneten mit ihrem 3D-Bild ein „Fenster“ in die Unterwasserwelt der Möll sowie lustige Fantasiefiguren.

 

 

In Obervellach schufen die 3D-Künstler Daniela Löh, Gregor Wosik und Aktrice ein spektakuläres, leuchtendes Wandgemälde, das Tag und Nacht in andere Welten entführt und die Künste des Mölltals würdigt – von Malerei über Literatur bis Film und Musik.

 

 

Aktuell wächst in Stall im Mölltal ein illusionistisches 3D-Gemälde von Marion Ruthardt, das Berge, Bauern und Wasserfälle zeigt und die Geschichte und harte Arbeit der Bergbauern mit großer Lebendigkeit erzählt. Zum Jahresabschluss wird in Reißeck eine weitere Kunstwand entstehen: Thomas Steinwender widmet sich dort der Geschichte des Metallbaus am Firmengebäude Wilhelmer.

 

Text: Redaktion, Fotos: KunstRAUM Obervellach

05. September 2025 um